23.02.2018 - 20:00 Uhr
Störnstein

Gemeinderat Störnstein bringt Kulturscheune auf den Weg Defizit bei Radarmessung

Die Tage des Anwesens Bergweg 6 sind gezählt. Der Abbruch ist ebenso Thema im Gemeinderat wie das Defizit bei der Verkehrsüberwachung.

Für 28 000 Euro macht die Firma Hierold das alte Gebäude dem Erdboden gleich. An seiner Stelle wird die Kulturscheune errichtet. Bild: arw
von Werner ArnoldProfil

Mit dem Planungsbüro "Elektro Design" in Weiden hat die Gemeinde einen Vertrag für die Elektroplanung der Kulturscheune geschlossen. Er betrifft die Leistungsphasen eins bis drei. Die Firma Hierold war mit 28 009,51 Euro der günstigste Bieter für die Abbrucharbeiten. Eka Reber fragte an, ob es möglich ist, einige Sachen zu behalten. Konrad Schell wies darauf hin, dass der Abriss schon die erste Kostensteigerung verursache. Bei den nächsten Ausschreibungen müsse man auf den Standard achten. Information gab es noch zu den Nutzungszeiten der Kulturscheune in der Nacht. Je nach Art der Veranstaltung müssten diese zwischen 24 und 2 Uhr enden.

Bürgermeister Markus Ludwig informierte darüber, dass der Breitbandausbau abgeschlossen sei. Als erstes sei das schnelle Internet im Ortsteil Lanz geflutscht. Es folgten Reiserdorf, das Gebiet "Gigl" und als letztes Steinleite. "Jetzt müssen sich die Bürger mit der Telekom in Verbindung setzten, damit sie aufgeschaltet werden." Hubert Meiler sah es nicht ein, dass die Maßnahme öffentlich gefördert werde und jetzt höhere Gebühren verlangt würden. "Dem ist nicht so", sagte Gemeinderat Johann Simon. Er zahle mit dem neuen Vertrag weniger als bisher.

Aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung wurde bekannt, das jetzt die Einzelgehöfte Rastenhof und Mohrensteinmühle in eine Markterkundung einbezogen würden, so Bürgermeister Ludwig. Auch wurde die Bauvoranfrage für eine Hühnerzucht in der Püchersreuther Straße 29 ans Landratsamt weitergeleitet.

Seit Juni letzten Jahres ist die Kommunale Verkehrsüberwachung unterwegs. Wie Bürgermeister Ludwig betonte, wollte man damit den Rasern entgegenwirken. Bei 35 Messungen wurden etwa 13 000 Autos kontrolliert. Post erhielten 10,95 Prozent der Fahrer, weil sie zu schnell unterwegs waren. Problematisch für die Gemeinde ist das Defizit von 5600 Euro. Mit der Behörde wurde vereinbart, die Messungen zu optimieren. Für 150 Euro werden nun drei Messpunkte errichtet, die den Verkehrsfluss aufzeichnen.

Die Hecke am Friedhof auf der Seite der Neustädter Straße wird durch die Firma Hausner aus Parkstein entfernt. Im Weidenweg werden die 150 Meter zurück geschnitten. Die Kosten belaufen sich auf etwa 10 500 Euro. Genehmigt wurde der Bauantrag von Hans Hirmer. Er will auf seinem Grundstück in der Äußeren Flosserstraße eine Lager-und Maschinenhalle errichten. Das Vorhaben liegt im Außenbereich und ist genehmigungspflichtig, so die Verwaltung. Karlheinz Schreiner und Gerhard Trottmann wollten einen Vermerk auf gewerbliche Nutzung.

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