01.03.2018 - 20:00 Uhr
Störnstein

SV Störnstein stolz auf Eigenbeteiligung beim Umbau Sportheim fordert viel Einsatz

In der Jahreshauptversammlung des SV freute sich Vorsitzender Harald Bulligan, dass das "Mammutprojekt Sportheimumbau" fast geschafft sei. Die Fertigstellung sei noch dieses Jahr geplant, die Einweihung aber erst 2019 zum 70-jährigen Jubiläum des Sportvereins. Für die Helfer um Bauleiter Konrad Schell gab es schon mal einen kräftigen Dank. Sie hätten dem Verein hochgerechnet 40 000 Euro gespart.

von Autor gagProfil

Erfreulich seien auch 18 000 Euro Zuschuss vom Landessportverband. Dafür hatten sich auch die Landtagsabgeordneten Annette Karl und Tobias Reiß eingesetzt. Bulligan rechnet mit 200 000 Euro Gesamtkosten.

Viele Zuschauer bei Damen

Bulligan erinnerte an viele Aktivitäten. Andrea Baumann, die Schwester des Fußball-Abteilungsleiters, mache ihre Sache sehr gut. Auch die Dauerkarten, die Markus Fleischmann vor der Saison druckt, bringt Andrea zusammen mit dem Vorstand unter die Fans. Erfolgreich sei auch die Damenmannschaft, trainiert von Tom Ehinger und Stefan Zahn. "Teilweise waren da schon mehr Zuschauer als bei den Herren", merkte Bulligan an. Die Kinder- und Jugendfußballer trainieren derzeit bei der DJK Neustadt, was den positiven Nebeneffekt hat, dass sie dort besser gefördert würden. Bulligan hofft aber, dass in Zukunft wieder mehr Kinder im Dorf sein werden, um eine eigene Jugendmannschaft aufzustellen.

Sinkendes Interesse beklagt der Vorsitzende beim Besuch des Sporttags im Juli, der alle zwei Jahre abgehalten wird. Trotzdem regte er an, mehr für die Jugendlichen ab 10 Jahren zu tun, etwa in Form von Jazztanz, Hip-Hop-Kursen oder Vergleichbarem. So solle auch der Jugendanteil im Verein erhöht werden.

Nach den Karateka traten erstmals die "Windelkinder" unter Leitung von Steffi Döllinger auf. Diese Gruppe trainiert wöchentlich in der Turnhalle zusammen mit ihren Eltern. Den jung gebliebenen Turnseniorinnen sieht man ihr sportliches Engagement an. Sehr erfolgreich seien die Bodyfit-Kurse. Man spüre danach Muskelkater "an Stellen, wo man keine Muskeln vermutet".

Auswärts schwach

Höhepunkte im Vereinsjahr waren ferner Backofenfest, Oktoberfest, die Kirwa im Oktober sowie die Weihnachtsfeier. Der SV hat zurzeit 519 Mitglieder. Markus Baumann freut sich, dass die Heimspiele der ersten Mannschaft der Fußballer in der Kreisklasse Ost gut laufen, auswärts klappe es dagegen nicht. Das erkläre auch den aktuellen Platz 11. Das Trainingslager im Februar führte das Team nach Prag. Die Kaderplanung 2018/2019 sei bereits im Gange. Man freue sich über einen neuen Stürmer mit Kreisligaerfahrung.

Die Damenmannschaft verzeichnete vier Niederlagen und zwei Siege in der Rückrunde sowie fünf verlorene Spiele in der Kreisliga 1. Deshalb brauche es mehr Trainingsfleiß. Zuversichtlicher ist Markus Reisnecker von der Karateabteilung. Der Shiatsu-Abend von 2017 wird heuer wiederholt. Der Ausflug nach Gößweinstein mit Hochseilgarten und Bogenschießen bleibt vielen in guter Erinnerung, ebenso der Hüttenaufenthalt auf der Albert-Gollwitzer-Hütte in Unterrehberg. Nach vielen Neuaufnahmen hat die Karatesparte 69 Mitglieder zwischen 6 und 71 Jahren.

Von den 80 Mitgliedern und 34 Aktiven der Alten Herren berichtete Franz Kern nur Positives. Gut angenommen wurden das Kickerturnier, die Ostermontagswanderung, die Radtour im Juli, das Sommerfest, das November-Trainingslager sowie das Kaffeetrinken für die Frauen. Von zwölf Spielen habe man zwar nur eines gewonnen, dafür sei "viel Luft nach oben". Zudem haben die Seniorenkicker viel Engagement beim Umbau des Sportheims gezeigt. Torschützenkönig wurde Thorsten Lattrell, gefolgt von Andi Sennert. (Weiterer Bericht folgt.)

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