Öfter mal zu Treffen gehen
Siedlergemeinschaft bestätigt Vorstand

Viele der 40 Geehrten waren verhindert, sie hätten auch nichts aufs Bild gepasst. Zusammen mit der neuen Vorstandschaft stellten sie sich dem Fotografen.
Vermischtes
Störnstein
20.03.2018
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Die Siedlergemeinschaft ehrt langjährige Mitstreiter mit Urkunden und Anstecknadeln. Bild: gag

Der Schriftführer ist neu, zwei weitere Vorstandsmitglieder kandidieren nicht mehr. Ansonsten schenkt die Siedlergemeinschaft der bisherigen Führungsriege das Vertrauen.

Um das Schriftliche kümmert sich künftig statt Josef Döllinger Karl Bodensteiner. Anton Wendl und Andreas Sennert übernahmen keine Posten mehr. Vorsitzender bleibt Norbert Zitzmann, Stellvertreter Josef Wittmann, Kassier Johannes Strauß, Schriftführer: Karl Bodensteiner und Kassenprüfer Gerhard Högen sowie Otto Müller. Die Beisitzer heißen Paul Härtl, Josef Schell, Hans Meiler, Alexandra Fuchs, Harry Zimmer, Peter Fleischmann.

Die Gemeinschaft hat zurzeit 326 Mitglieder. Das Backofenfest im August hat das schlechteste Ergebnis seit langem beschert, bedauerte Zitzmann. Schuld sei wahrscheinlich der Samstag als Veranstaltungstag. Sollte nicht wieder der Sonntag Festtag werden, steige der Verein aus. Beim Sommerfest war die Witterung anfangs schlecht, nachmittags besserte es sich wieder. Zitzmann dankte für die Torten- und Kuchenspenden.

Das Ausbuttern in der Küche des Siedlerhauses finde dagegen guten Anklang. Es werde überlegt, diese Form künftig beizubehalten. Zitzmann appellierte an die Mitglieder, Versammlungen öfter zu besuchen. Der Jahresausflug des Bezirks führt vom 28 Mai bis 1. Juni in die Toskana. Der Familienwandertag des Landesverbandes am 3. Juni startet an der Stadthalle Neustadt.

Für die Werbung neuer Mitglieder hatte Karl Bodensteiner Flyer erstellt und besonders in Reiserdorf verteilt, leider ohne die gewünschte Resonanz. Viel besser lief die Unterschriftensammlung gegen die Straßenausbaubeiträge. Die Vorlesestunden für Kinder mit Gabi Schieder werden aufgrund mangelnden Interesses eingestellt. Lobenswert war die Beteiligung an vielen Arbeitseinsätzen im vergangenen Jahr. Die Pflege des Kinderspielplatzes, Arbeiten am Siedlerhaus und Festvorbereitungen wurden gut bewältigt. Am Klettergerüst wurde ein angefaulter Balken entdeckt und entfernt. Im Frühjahr soll ein neuer montiert werden.

Die Ausleihgebühren für den Gerätebestand steigen ab 1. März in moderatem Umfang, um die Kosten zu decken. Neu angeschafft wurde ein Elektrovertikutierer. Positiv entwickle sich die Leistung der Photovoltaikanlage. Sie erzielte erneut ein kleines Plus gegenüber 2016.

Die Heizöl-Sammelbestellung ist bereits in Gang, Interessenten sollten sich bei Josef Wittmann melden. Ebenso werden Düngemittel und bei Bedarf Briketts als Sammelbestellung geordert. Zitzmann wünscht sich, dass Kinder künftig aktiver eingebunden werden. Der Bezirk hat zwar den Beitrag angehoben, doch dank der guten Kassenlage bleibt der Mitgliedsbeitrag 2018 konstant.

Konrad Schell erinnerte an die Anfangsjahre der Siedlergemeinschaft in den sechziger Jahren, als die ersten Mehrfamilienhäuser entstanden. "Auch das Bauen in früheren Jahren war anders. Da haben alle zusammengeholfen, ein Rohbau dauerte schon mal ein Dreivierteljahr." Dieser Zusammenhalt in einer Gemeinde sei das Wichtigste, damit Störnstein "nicht nur die Schlafstadt von Weiden" sei.

Die Geehrten40 Mitglieder erhielten Urkunden und Anstecknadeln für langjährige Mitgliedschaft. Für 10 Jahre : Thomas Kost, Margit Lehner, Stefan Greiner, Markus Ludwig, Manuela Kick, Margit Lehner, Marco Stahl und Kerstin Steger.

Für 20 Jahre : Erwin Woschick, Josef Schieder, Josef Schell, Stephan Prem, Peter Kraus, Erich Brunner, Alexandra Fuchs, Ulrike Bodensteiner, Norbert Zitzmann, Jürgen Wunsch, Siegfried Weiß, Susanne Weigend, Norbert Sonnauer, Siegfried Schmid, Peter Nasz, Hildegard Nagler, Reinhold Hilburger, Elisabeth Heinrich, Gregor Bauer, Heinrich Haid und Helmut Steinberg.

Für 30 Jahre : Maria Hofmann, Christoph Sommer, Johann Voith, Betty Forster, Michael Janker, Manfred Kurz, Manfred Wilde und Josef Korsche. Für 40 Jahre : Josef Wittmann und Rudolf Kneidl. Für 50 Jahre : Richard Sellmeyer und Albert Thoma. (gag)
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