27.08.2017 - 20:00 Uhr
StullnOberpfalz

Auftakt zur Stullner Kirwa Festplatz als Partymeile

Eine laue Sommernacht, dichtes Gedränge auf dem Vorplatz der Mehrzweckhalle, bayerisch-rockige Musik im Festzelt und ausgelassene Stimmung: Der Auftakt zur Stullner Kirwa verlief nach Maß.

Die Fünf-Mann-Band "GrögötzWeißbir" heizte den Besuchern kräftig ein. Vor allem die Kirwamoidln und Kirwaburschen ließen sich mitreißen und steckten mit ihrer ausgelassenen Stimmung die Gäste an. Bilder: ohr (2)
von Herbert RohrwildProfil

Traditionell leitet alljährlich ein besonderes Ritual die dreitägigen Festlichkeiten ein: Mit einem geschmückten Bollerwagen - beladen mit "Wegzehrung" - trafen sich bereits um 18 Uhr einige Kirwapaare in Musikbegleitung an der ersten Station zu einem stärkenden Umtrunk. Die schneidigen Kirwaburschen in der "Ledernen" und die Kirwamoidln in feschen Dirndln holten danach weitere Teilnehmer bei der elterlichen Wohnung ab.

Gegen 20.45 Uhr zogen die Kirwapaare dann unter lautem Hallo ins Festzelt ein und begaben sich auf ihre Stammplätze links vor der Bühne. Von Beginn an heizten die Musiker Florian Gröninger (Akkordeon/Tuba), Bastian Prechtl (Gesang), Wastl Schöpf (Schlagzeug), Thomas Weiß (Gitarre/Trompete) und Sebastian Birner (Keyboard) den vielen Gästen im Festzelt mit ihrem abwechslungsreichen Programm mächtig ein. Der Name der Stimmungsband - "GrögötzWeißbir" - setzt sich auch aus Wortgruppen der Namen einzelner Musiker zusammen. Die jüngeren Besucher ließen sich von den Sitzen reißen, stiegen auf die Bänke, klatschten und sangen mit.

Dicht drängten sich die Gäste zum Auftakt der Stullner Kirchweih auch auf dem Festplatz. Sie plauderten dort in Gruppen und amüsierten sich. Die Anbieter für Speisen und Getränke hatten alle Hände voll zu tun. Auch die Schießbude übte vorwiegend auf männliche Jugendliche eine große Anziehungskraft aus. Gezielt wurde mit einem speziellen Luftgewehr auf fest stehende Plastikröhrchen, um möglichst viele Punkte zu sammeln und dann auch Preise zu gewinnen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp