08.09.2017 - 20:00 Uhr
StullnOberpfalz

"Die Stullner Zunftbaumfreunde" aktiv Zwei neue Symbole

Der junge Verein "Die Stullner Zunftbaumfreunde" bereichert das dörfliche Leben. Zwölf Vereins- oder Zunftschilder zwischen dem Wappen der Gemeinde an der Spitze und des Gasthauses Bodensteiner als unteren Abschluss zieren bereits das Wahrzeichen. Nun wurden zwei weitere Symbole angebracht.

Zwei weitere Symbole: Für das Brauwesen und für den Gartenbauverein. Im Bild (von links) Bürgermeister Hans Prechtl, Jürgen Ferschl (Brauer), Uwe Schröder (Vorsitzender), Wolfgang Rübe (Künstler) und Richard Edenharter (Stellvertreter). Bild: ohr
von Herbert RohrwildProfil

Das "Ehemaligen-Orchester Fensterbach" eröffnete wegen der kühlen Witterung die Veranstaltung musikalisch im Saal. Vorsitzender Uwe Schröder freute sich über die gute Resonanz und sein besonderer Gruß galt den Vertretern der Zünfte und Vereine. Sein junger Verein "Die Stullner Zunftbaumfreunde" bereichert mit seinen Festen und Aktivitäten das dörfliche Leben. Der Sprecher dankte der Gemeinde und dem Bauhof sowie der Freiwilligen Feuerwehr für die tatkräftige Unterstützung.

Er bat die Repräsentanten, Brauer Jürgen Ferschl als Inhaber der jungen Stullner Braumanufaktur, und den stellvertretenden Vorsitzenden des Gartenbau- und Verschönerungsvereins, Richard Edenharter, im Beisein zahlreicher Mitglieder, vor die Bühne zur Vorstellung der neuen Schilder zu treten. Der Maischbottich mit Schaufel, Scheit, Schöpfer und Gerstenähren versinnbildlicht das Brauwesen. Ein Gärtner mit Sonnenblume und Gemeindewappen stellt den Gartenbauverein dar.

Bei der Gestaltung, so hob Schröder hervor, arbeitete ein Trio Hand in Hand: Willi Stöckl fertigte den Metallrahmen, Anton Koller übernahm die Holzarbeiten und Künstler Wolfgang Rübe die Bemalung. Vorbildlich und souverän organisierte der Verein bereits das Aufstellen von drei Zunftbäumen, unterstrich Bürgermeister Hans Prechtl. Das weißblaue Wahrzeichen ist ein adäquater Ersatz für den Maibaum an demselben Standort. Sein Dank galt dem Frauenbund als Ideengeber. Nach einem Ausflug mit anschließender Einkehr im Gasthaus Bodensteiner, erinnerte Prechtl, kam die Anregung bei fortgeschrittener Stunde auf den Tisch - der Anstoß zur Gründung eines neuen Vereins stand im Raum.

Die Besucher gruppierten sich im weiten Rund um den Zunftbaum, um beim Anbringen dabei zu sein. Richard Edenharter und Anton Koller befestigten mit Hilfe einer Hebebühne die neuen Zeichen und erhielten kräftigen Applaus.

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