30.09.2013 - 00:00 Uhr
StullnOberpfalz

Zum Kinderbibeltag: Reflexionen zu Schuld, Güte und Erbarmen: Bunte Streifen überwiegen

"Vergebung kennt keine Grenzen", stellten die Betreuerinnen Gisela Eckl, Evi Fischer, Ilona Kaltenecker Matzke, Carmen Kochherr und Karin Weiß am Kinderbibeltag in den Mittelpunkt. Sie verdeutlichten an einem Gleichnis Jesu die Güte und das Erbarmen Gottes.

Die Betreuerinnen (hinten von links) Evi Fischer, Karin Weiß, Carmen Kochherr, Gisela Eckl und Ilona Kaltenecker-Matzke thematisierten am achten Kinderbibeltag "Vergebung kennt keine Grenzen" und versinnbildlichten mit Farben die Aufhellung der Welt. Bild: ohr
von Herbert RohrwildProfil

"Du hast uns deine Welt geschenkt, den Himmel und die Erde," sangen 28 Mädchen und Buben zur Hinführung im Beisein von Pater Georg. Sie saßen im Viereck auf Turnbänken um einen großen Kreis mit blauen, gelben, grünen und roten Tüchern, die bunte, schöne Erde symbolisierend. Jedes Kind erhielt ein Plättchen, legte es in die Mitte und verzierte die Scheibe fantasievoll mit bereitliegenden Materialien als seine Welt.

Im Gespräch erarbeiteten die Sechs - bis Elfjährigen, wie Menschen immer wieder schuldig werden: Zum Beispiel durch Auslachen, böse Worte, Spott, Neid, Streit oder gar durch Kriege. Für jeden Beitrag wurden schwarze Streifen auf die Erde gelegt und sie verdunkelte sich.

Das Gleichnis Jesu vom unbarmherzigen Gläubiger wurde in kindgemäßer, teilweise szenischer Fassung dargeboten. Ein großer Geldsack mit Schuldschein demonstrierte die hohe Verbindlichkeit eines Dieners an seinen König. Aus Mitleid schenkte der Herrscher seinem Untertanen die Schuld. Ein anderer Knecht schuldete demselben Diener nur einen kleinen Geldbetrag und jener bettelte um Nachlass. Da er nicht zahlen konnte, warf er ihn ins Gefängnis. Als der König von diesem Verhalten erfuhr, ließ er den Diener zu sich rufen und in den Kerker sperren. "Ihr müsst einander von ganzem Herzen vergeben", wandte sich Jesus an Petrus und die Aposteln. "Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzig Mal". Zwischenzeitlich legten .die Teilnehmer mannigfaltige bunte Streifen auf die dunklen Balken - und die Welt erhellte sich wieder. In der anschließenden Vorabendmesse in der St.-Barbara-Kirche übernahmen die Kinder Kyrierufe, Lesung, Fürbitten und Meditation.

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