30.08.2005 - 00:00 Uhr
StullnOberpfalz

Besucherbergwerk Reichhart-Schacht feiert 25-jähriges Bestehen - Bierprobe zur Festeinstimmung Festbier besteht Bewährungsprobe

Die umfangreichen organisatorischen Vorbereitungen anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Besucherbergwerks Reichhart-Schacht sind abgeschlossen. Bergwerksbesitzer Konrad Reichhart verfolgt noch die Errichtung des abgebauten Förderturmes der ehemaligen Grube "Hermine" auf dem Bergwerksgelände zu den Festlichkeiten am 10. und 11. September. Zur Festeinstimmung stand nun die Bierprobe auf dem Programm.

von Herbert RohrwildProfil

Bergwerksbesitzer Konrad Reichhart begrüßte als Festwirt die Festausschussmitglieder sowie den Geschäftsführer Alois Reichstaler von Schmidt-Bräu Schwandorf, verantwortlich für die Qualität des Festbieres. In seinem Rückblick ging Reichhart auch auf den kürzlichen Besuch des Bergknappenpfarrers Gotthard Weiß aus Hofkirchen/Niederbayern ein, der vom Besucherbergwerk sehr beeindruckt war.

Am Sonntagmorgen feiert der Geistliche in Konzelebration mit den BGR Alois Scherm und Andreas Ullrich der Pfarreien Schmidgaden und Stulln. Ebenfalls erfährt die umgestaltete Barbaragrotte auf der 30 -Meter-Sohle die kirchliche Weihe. Die nasse Witterung habe zwar die Entrostung des Turmes verzögert, aber er glaube, dass bei anhaltend trockenem Wetter die Errichtung des Wahrzeichens über dem Eingang zum "Gottes-Segen-Stollen" noch bis zum Fest realisiert werden könne.

Sein besonderer Dank galt dem Vorsitzenden des Bergknappenvereins Stulln/Schwarzenfeld, Wilhelm Hauser, für seine Unterstützung sowie Bürgermeister Hans Prechtl für die gemeindliche Förderung und die kostenfreie Verfügungsstellung einer Arbeitskraft zur Pflege der Exponate und zur Erhaltung der Bergwerkseinrichtung.

Alois Reichstaler merkte an, dass das Festbier als "Pfingstsud" gebraut wurde. Das Festbier mit dem Alkoholgehalt von 5,8 Prozent hat als Zutaten Oberpfälzer Gerste und Hopfen aus den bayerischen Anbaugebieten, die Einlagerungszeit betrage 8 Wochen. Bürgermeister Hans Prechtl ging auf die Bedeutung des Bergwerksmuseums für die Nachwelt ein: Es präsentiere die Bergbauge-schichte in der Region und demonstriere die harte Arbeit des Bergmannes. Er erinnerte an die Pionierarbeit von Josef Reichhart und seiner Frau Mathilde zur Gründung des Besucherbergwerkes. Die Eltern legten den Grundstein und Sohn Konrad vollbringe eine großartige Leistung zum Erhalt und weiterem Ausbau.

Zwischenzeitlich stand ein Fass Festbier zum Anzapfen bereit: Festwirt Konrad Reichhart setzte den Zapfhahn an und schon floss das dunkle Festbier in bereit gestellte Krüge. Nach dem ersten gemeinsamen Trunk kam Begeisterung auf - ein süffiges, schmackhaftes Festbier, kam als Lob über die Lippen.

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