23.11.2005 - 00:00 Uhr
StullnOberpfalz

Bürgerforum will Ortshinweise an Autobahnausfahrten - Franz Rauch einstimmig im Amt bestätigt Weg nach Stulln besser ausschildern

In der Jahreshauptversammlung des Bürgerforums Stulln wurde der Vorsitzende Franz Rauch mit höchstem Vertrauensbeweis bestätigt. Auch alle weiteren Ämter sind mit eindeutigem Votum besetzt worden. Die Entwicklung der Gleisschotteraufbereitungsanlage der Tongrube GmbH Stulln wird von den Gemeinderatsmitgliedern weiterhin kritisch verfolgt.

von Herbert RohrwildProfil

Vorsitzender Rauch hob in seinem Bericht die Teilnahme des Bürgerforums an kirchlichen Festen und örtlichen Vereinsveranstaltungen hervor. Das Kindersommerfest im Juli wertete er als guten Erfolg, dankte in diesem Zusammenhang allen Helfern und erinnerte an die Spendenübergabe für den Kinderspielplatz im Baugebiet "Haselberg II".

Einheitliches Pflaster

Der Sprecher der Fraktionsgemeinschaft, Rudi Schießl, machte die ablehnende Haltung zum Antrag der Tongrube Stulln GmbH auf Errichtung der Gleisschotteraufbereitungsanlage zum Thema. Er bemängelte, dass das gebildete Kuratorium vom Antragsteller nicht einberufen worden sei. Auch der Rückbau des 1992 verlegten Pflasters zwischen den beiden Einmündungen der Kirchgrabengasse, um den gesamten Gehsteig einheitlich zu gestalten, ist angesprochen worden.

Laut Aussagen Schießls verfügt die Gemeinde noch über vier zum Verkauf mögliche Bauparzellen. Auf Grund dieser Situation werde das Bürgerforum in der nächsten Sitzung Antrag auf Baulandbeschaffung stellen. Nach Meinung der Teilnehmer sollten für Einheimische Vergünstigungen überlegt werden.

Ebenso soll zur Ansiedelung von Industrie und Betrieben die Werbung intensiviert und das Anbringen der Aufschrift "Stulln" an den Hinweisschildern der Autobahnausfahrten Nabburg und Schwarzenfeld verfolgt werden. Nach Ansicht der Mitgliederversammlung ist die Beschilderung in Fahrtrichtung Stulln in Schwarzenfeld an der Ausfallstraße nach Amberg nicht völlig ausreichend. Der Straßenzustand der Ortsdurchfahrt Brensdorf und der Wiedereröffnungstermin der Hüttenbachbrücke in Säulnhof an diesem Wochenende ist in der Versammlung angesprochen worden.

Unterführung wird teurer

Nach Vorliegen der Schlussrechnung mit den Gesamtkosten von zirka 1 400 000 Euro zum Bau der Unterführung in Brensdorf wurde laut Schießl die Zuschusszusage des Innenministeriums nicht eingehalten. Der tatsächliche Gemeindeanteil von 138 325 Euro entspräche einer Mehrung von zirka 44 000 Euro. In Abwesenheit des Kassiers Erich Schieber erstattete Rauch den positiven Kassenbericht. Kassenprüferin Johanna Winter bescheinigte eine ordnungsgemäße Buchung der Ein- und Ausgaben.

Wahlausschussvorsitzende Brigitte Neudecker wickelte die Neuwahl zügig ab. Vorsitzender Rauch wurde ohne Gegenstimme in seinem Amt bestätigt und alle weiteren Funktionen sind mit höchstem Vertrauensbeweis besetzt worden: Vorsitzender Franz Rauch, Stellvertreter Martin Eules und Thomas Scharf, Kassier Margit Scharf, Stellvertreter Korbinian Kredler (beide neu), Schriftführer Rudi Schießl, Beisitzer Roswitha Ettl, Brigitte Neudecker und Johann Bartmann. Die Kassenführung überprüfen Johanna Winter und Franz Neudecker (neu). Johannn Lautenschalger und Erich Schieber hatten sich nicht mehr zur Wahl gestellt.

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