15.12.2005 - 00:00 Uhr
StullnOberpfalz

Bürgermeister Hans Prechtl: "Hätte wenigstens Bedauern erwartet" - Bürgerforums-Sprecher nimmt ... Unterführung sorgt weiter für Zündstoff

von Herbert RohrwildProfil

Aufgrund der positiven Erfahrungen des vergangenen Jahres erfolgt die Erhebung der Wassermengen für dieses Jahr wieder durch Selbstablesung mit Rückmeldekarten erfolge. Die Ablesekarten werden demnächst an die Grundstückseigentümer übersandt. Das gab Bürgermeister Hans Prechtl bei der Gemeinderatssitzung bekannt.

Zur Sicherung der Eigenheimzulage muss der Bauantrag wegen der Gesetzesänderung zum 1. Januar 2006 noch bis zum Jahresende bei der Verwaltungsgemeinschaft eingegangen sein. Hildegard Gerl regte die Überprüfung der Heizungsautomatik in der Mehrzweckhalle an, da bei ihren Übungsstunden die Hallentemperatur recht hoch sei. Franz Jauernig bemängelte, dass durch das manuelle Abschalten der Außenbeleuchtung vor dem Verlassen der Mehrzweckhalle der Fußweg zur Parkfläche völlig in Dunkelheit liege. Das Anbringen eines Bewegungsmelders sollte aus Sicherheitsgründen geprüft werden.

Georg Plöd gab die Anregung eines Anwohners, im Einmündungsbereich der Ortstraße "Am Leitenweg" in die "Eichenstraße" zur Verkehrslenkung um den Baum in der Inselmitte Verkehrszeichen anzubringen, an den Gemeinderat weiter. Dieser sah wegen der Übersichtlichkeit in diesem Bereich für eine solche Maßnahme keinen Handlungsbedarf.

Unter dem Tagesordnungspunkt "Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen" wollte der Sprecher des "Bürgerforum Stulln", Rudolf Schießl, zum Pressegespräch des Bürgermeisters (wir berichteten am 25. November) Stellung nehmen, um die Zahlen zur Entstehung seiner Feststellung aufzuzeigen.

Sein Ansinnen, die Zahlen mittels des Overheadprojektors dem Gemeinderat zu präsentieren, ließ der Bürgermeister unter Hinweis auf die im Gemeinderat geübte Praxis mit der Begründung nicht zu, dass er diese Falschaussage zum Bau der Bahnunterführung in Brensdorf nicht im Sitzungssaal darstellen lasse. Übrigens habe er nach dem Lesen dieser Anmerkung mit einem Vertreter der Obersten Baubehörde - verantwortlich für die Bearbeitung des Bewilligungsbescheides - telefonisch Kontakt aufgenommen.

Das Ministerium erwog eine eigene Richtigstellung, räumte aber der Klarstellung durch den Bürgermeister den Vorrang ein. Alle Zusagen des Ministeriums, so Prechtl, wurden eingehalten: Es gab weder eine Verzögerung noch eine Verminderung. Er habe sich öffentlich für diese unqualifizierten Aussagen beim Ministerium entschuldigt. Im Übrigen sei es ein Novum, den Zuschussgeber anzugreifen.

"Ich hätte wegen des Vorbringens falscher Zahlen und Angaben wenigsten ein Bedauern erwartet", so der Bürgermeister. "Wir sind öffentlich beleidigt worden", fügte Franz Rauch hinzu und der Antrag seines Fraktionskollegen Martin Eules zur Geschäftsordnung zur Benutzung des Tageslichtprojektors kam nicht zur Abstimmung.

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