13.12.2005 - 00:00 Uhr
StullnOberpfalz

Johann Schreiber auf dem Friedhof beigesetzt Große Trauergemeinde

von Herbert RohrwildProfil

Plötzlich und unerwartet verstarb im Alter von 74 Jahren Johann Schreiber. Er entstammte einer "Postlerfamilie" in Nabburg, nahm als 14-Jähriger nach Kriegsende seinen Dienst bei der Post in Schwandorf auf, wurde nach Schwarzenfeld versetzt und versah den Postdienst von 1964 bis 1974 in Stulln. Bis zu seiner Ruhestandsversetzung war er wiederum beim Postamt Schwarzenfeld im Zustelldienst tätig.

In seiner Ansprache zeichnete BGR Andreas Ullrich bei der Trauerfeier den Lebensweg des Verstorbenen nach. Den Bund der Ehe schloss er 1954 in Stulln mit seiner Frau Irmgard und im Oktober 2004 wurde die goldene Hochzeit gefeiert. " Er nahm sein Leben sehr ernst und besuchte regelmäßig den Sonntagsgottesdienst", betonte der Geistliche. Er charakterisierte ihn außerdem als einen Menschen, der "einfach, gläubig und unscheinbar gelebt hat." Der Kirchenchor unter der Leitung von Rektor Heinz Prokisch a. D. umrahmte die Trauerfeier musikalisch.

Eine große Trauergemeinde gab auf dem Friedhof das letzte Geleit. Nach der Urneneinsegnung durch BGR Andreas Ullrich sprach erster Kommandant Alois Luber einen ehrenden Nachruf, dankte für die 46-jährige Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr Stulln und stellte als Zeichen der Verbundenheit am Grabe eine Blumenschale nieder.

Zu den Klängen der Blaskapelle Schwarzenfeld senkte sich zum letzten Mal die Fahne beim Abschiedslied "Ich hatt einen Kameraden".

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