07.12.2005 - 00:00 Uhr
StullnOberpfalz

Nächstes Jahr erste Lieferungen für die Fluorchemie Flussspat kommt aus Thüringen

von Herbert RohrwildProfil

Ab 2006/2007 werden von der wieder eröffneten Grube in Gehren in Thüringen zirka 30 000 Tonnen Flussspat jährlich zur Eigenbedarfsdeckung der Fluorchemie nach Stulln transportiert, so kaufmännischer Leiter Herbert Zweck bei der Barbarafeier im Gasthaus Bodensteiner

Als Vertreter der Stullner Industrie überbrachte Zweck auch die Grüße des Gesellschafters Dr. Christian Rocktäschl, verbunden mit dem Dank für die Unterstützung durch die Mitglieder des Bergknappenvereins beim Stollenanschlag in Gehren bei Ilmenau in Thüringen und für ihre Anwesenheit bei der Wiedereröffnung der Flussspatgrube am 7. März.

Als Zeichen der Verbundenheit mit dem örtlichen Bergknappenverein und für seinen Einsatz übergab Zweck im Namen des Gesellschafters dem Vorsitzenden eine Geldspende.

Zwischenzeitlich wurden durch die Betreiberfirmen "Phönix" und die "Mitteldeutsche Fluorit" 850 Streckenmeter gebaut - 350 Meter als Querschläge zum Abbau des Flussspats und die restliche Länge für dessen Transport mit Lastwägen in Wendelform nach oben. Für die Aufbereitung liege bereits eine Planung vor und ab 2006/ 07 werde der erste Flussspat zur Weiterverarbeitung als Flusssäure zur Fluorchemie Stulln transportiert.

Die jährliche Förderung von zirka 30 000 Tonnen reiche zur Eigenbedarfsdeckung aus und schaffe die Voraussetzung zur Entkoppelung der Flussspatlieferungen aus China, so der kaufmännische Leiter.

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