25.05.2004 - 00:00 Uhr
StullnOberpfalz

Verkehrssituation beim Kinderspielplatz am Weideweg Thema im Gemeinderat - Neuer Zaun am ... Tröge für mehr Sicherheit?

Bereits im Jahr 2000 beschloss der Gemeinderat, beim Kinderspielplatz am Weideweg eine Bodenschwelle auf der Straße einzubauen, um den Verkehr zu beruhigen. Doch die Schwelle hat mittlerweile ausgedient, ist in nur knapp drei Jahren kaputt gegangen. Nun stand der Punkt erneut auf der Tagesordnung des Gremiums.

von Benjamin Tietz Kontakt Profil

2200 Euro hat die Gemeinde im März 2001 für die Schwelle, mit der die Autofahrer zum Abbremsen gezwungen werden sollen, ausgegeben. Eine Summe, die im Verhältnis zur Haltbarkeit kaum im Verhältnis steht: Die Schwelle ist mittlerweile schon wieder abgebaut. Deshalb vertrat Bürgermeister Hans Prechtl bei der Gemeinderatssitzung auch die Ansicht: "Entweder wir machen jetzt etwas Gescheites, oder gar nichts".

Rudolf Schießl (Bürgerforum) hielt eine bauliche Maßnahme (wie beispielsweise große Pflanzentröge oder Ähnliches) für effektiver, weil die, die bisher an der Straße angebracht war, "fast keine Wirkung hatte". Nach einer kurzen Diskussion verständigte sich das Gremium darauf, im Vorfeld der nächsten Sitzung die Örtlichkeit zu besichtigen, um dann eine entsprechende Entscheidung fällen zu können.

Schließlich ging es noch um den mittlerweile ziemlich heruntergekommenen Zaun des Kindergartens an der Zufahrt zum Pfarrheim. Wie Bürgermeister Prechtl darlegte, würden für die Abrissarbeiten durch den Bauhof insgesamt 1985 Euro auf die Gemeinde zukommen. Der Metallzaun - vom Pfarrer gewünscht - käme noch mal auf 1920 Euro. Ohne Gegenstimme befürwortete das Gremium einen neuen Metallzaun am Kindergarten. Die Auftragsvergabe wird in der nächsten nichtöffentlichen Sitzung sein.

Auch ein Bauantrag lag auf den Tischen der Gemeinderäte: Johann Wagner will auf zwei Grundstücken eine landwirtschaftliche Lagerhalle errichten. Aus der Sicht des Gremiums gab es hierzu keine Einwände. Unter "Verschiedenes" gab der Bürgermeister noch bekannt, dass mittlerweile auch der letzte Wiederspruch aus dem Baugebiet "Haselberg II" zurückgenommen wurde und damit die Erschließungskostenabrechnung endgültig abgeschlossen ist.

Zum Schluss der öffentlichen Sitzung ließ das Gemeindeoberhaupt noch wissen, dass die Musikkapelle beim diesjährigen Faschingszug auch von der Gemeinde bezahlt wurde. Damit belaufen sich die Zuschüsse von Seiten der Kommune auf insgesamt 733 Euro, wofür dem Bürgermeister und den Gemeinderäten von FG-Präsident Franz Rauch ein herzliches Dankeschön gesagt wurde.

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