Bauhof Stulln erhält Ersatzfahrzeug
Neuer Schlepper

Die Gemeinde Stulln erwarb den Kommunalschlepper Fendt 516 Vario als Ersatzbeschaffung zum Brutto-Preis von 218 941 Euro von der BayWa Nabburg. Symbolisch übergab Bürgermeister Hans Prechtl (links) im Beisein der BayWa-Vertreter Thomas Hösl und Tobias Obermaier (Dritter und Vierter von links) das neue Fahrzeug an die Bauhofbeschäftigten (von rechts) Edelbert Schmal (Bauhofleiter), Elisabeth Scheuerer und Helmut Sorgenfrei sowie Christoph Bierner (Zweiter von links). Bild: ohr
Politik
Stulln
08.11.2017
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Für das Bauhofteam der Gemeinde Stulln ist am Dienstag um 8 Uhr ein erfreulicher Termin anberaumt. Symbolisch übergibt Bürgermeister Hans Prechtl den neuen Kommunalschlepper Fendt 516 Vario als Ersatzbeschaffung für den 1990 angekauften Geräteträger.

Im Beisein von Repräsentanten der Baywa Nabburg erinnerte Prechtl an die Beschlussfassung des Gemeinderats in nicht öffentlicher Sitzung am 16. Mai 2017 und die öffentliche Bekanntgabe am 11. Juli. Das Gremium wählte zwischen mehreren Modellen und Angeboten aus. Die Vorstellungen und Anregungen der vier Bauhofmitarbeiter sind bei der Wahl des Herstellers mit eingeflossen. Der Auftrag erging an die Baywa Nabburg, die auch das Altfahrzeug in Zahlung nimmt. Einschließlich des notwendigen Zubehörs beläuft sich der Brutto- Gesamtpreis auf 218 941 Euro.

Für den 27 Jahre alten, verschlissenen Geräteträger waren in den letzten fünf Jahren über 9000 Euro an Reparaturen angefallen. Weitere hohe Kosten zur Betriebserhaltung wären in nächster Zeit erforderlich gewesen und sie hätten den Restwert des Geräteträgers über-schritten.

Das neue Fahrzeug in der klassischen Kommunalfarbe "Orange" verfügt über folgende Sonderausstattung beziehungsweise Zubehör, ergänzte der Bürgermeister. Eine stärkere Motorisierung mit 165 PS. Einen Dreipunkttaster mit fünf Tonnen Tragkraft und eine größere Bereifung. Die Anbaugeräte werden mit der in zwei bis drei Jahren weiteren Ersatzbeschaffung kompatibel sein. Der zweite Geräteträger mit der Erstzulassung 1999 wird ebenfalls wegen Unrentabilität durch ein neues Fahrzeug ersetzt werden müssen. Die Entscheidung für einen Fendt erscheint daher zweckmäßig.

Die Anschaffung des Kommunalschleppers rundet die bereits abgeschlossene Bauhoferweiterung ab, freute sich Bürgermeister Hans Prechtl und wünschte dem Bauhof ein stets unfallfreies Arbeiten mit dem neuen Gerät. In den letzten Jahren investierte die Gemeinde deutlich in Feuerwehrfahrzeuge. Die Anschaffung für den Bauhof war ebenfalls notwendig und sinnvoll.

Verkaufsberater Kommunal- und Gewerbetechnik, Tobias Ostermaier, bedankte sich für das Vertrauen und das Zustandekommen des Geschäftsabschlusses. Leiter der Werkstätte, Thomas Hösl, versicherte, bei weiteren Fragen zur Technik und Handhabung des Fahrzeuges stets behilflich zu sein.
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