Gemeindrat Stulln
Herausforderungen gemeistert

Im Herzendamm-Neubauviertel herrscht eine rege Bautätigkeit. Bild: ohr
Politik
Stulln
31.12.2016
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Beim Jahresabschlussessen des Gemeinderats Stulln blickte Bürgermeister Hans Prechtl im Gasthaus Bodensteiner auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Seiner Einschätzung nach wurden die vielen Herausforderungen insgesamt gut gemeistert. Auch in 2017 stehen wichtige Entscheidungen an.

Traditionell gehören Ehepartner und Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzenfeld zum geladenen Kreis. Repräsentativ galt sein besonderer Gruß der Stellvertreterin der Geschäftsstellenleitung, Kathrin Schwarz. Gemeinderat Gregor Bodensteiner freute sich mit Gattin Sibylle über die kürzliche Geburt des vierten Kindes Clara. Prechtl sprach die Glückwünsche aus und überreichte ein Geschenk.

In seiner Rückschau erinnerte der Bürgermeister unter anderem an die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges für die Feuerwehr und eines Pritschenwagens für den Bauhof. Trotz beträchtlicher Investitionen gelang ein weiterer Schuldenabbau. Derzeit übersteigen sogar die Rücklagen die Verschuldung. Erfreulich ist auch die Abrechnung des Brensdorfer Weges. Für diese größere Maßnahme ging kein Widerspruch ein. Der Bürgermeister bedankte sich bei der Verwaltung für die solide Arbeit sowie beim Redaktionsteam Kathrin Schwarz und Alexander Schmid für die Gestaltung des "Bürgerinfo" in neuer, ansprechender Aufmachung.

Die Gemeinde erwarb in der Ortsmitte von Stulln Baugrundstücke. Zur kompletten Erschließung war im Tonweg die Errichtung einer Stichstraße erforderlich. Sechs Parzellen sind bereits verkauft. Für eines der restlichen zwei im Besitz der Gemeinde bekundete ein Bauwilliger sein Interesse.

Neues Baugebiet

In 2017 ist das Hauptaugenmerk auf ein neues Baugebiet zu richten, unterstrich Prechtl. Möglichkeiten sind in allen vier Himmelsrichtungen auszuloten. Bauland zu bezahlbaren Preisen ist ein wichtiges Kriterium. Die bauliche Umsetzung soll 2018 beginnen. Der Ankauf eines neuen Geräteträgers ist ebenfalls erforderlich. Abschließend bedankte sich der Bürgermeister für die konstruktive und sachliche Zusammenarbeit mit den Stellvertretern, dem Gemeinderat und der Verwaltung sowie bei Gattin Irmgard für das Verständnis zur Wahrnehmung seiner zahlreichen Verpflichtungen und Termine.

In acht Sitzungen fasste der Gemeinderat 2016 mehr als 100 Beschlüsse, resümierte Zweiter Bürgermeister Thomas Rohrwild. Viel Arbeit stecke dahinter, um gewissenhafte Entscheidungen zu treffen. Hervorzuheben sind vor allem die fundierten Sachvorträge des Bürgermeisters zu allen Themenbereichen. Das Gemeindeoberhaupt sei der Maschinist eines zwölf-zylindrischen Motors, stellte sein Stellvertreter vergleichend heraus. Die zwölf Zylinder symbolisieren die Anzahl der Gemeinderäte und der Bürgermeister hält den Motor am Laufen. Er gebe das Tempo vor, beschleunige und nähme bisweilen das Gaspedal zurück.

Er dankte Prechtl für den engagierten Einsatz und ihm sei um "die Zukunft der Gemeinde nicht bange", markierte abschließend Zweiter Bürgermeister Thomas Rohrwild.
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