03.01.2018 - 20:00 Uhr
StullnOberpfalz

Jahresabschlussessen des Gemeinderats Stulln Gute Nachricht für kleinen Ort

Zum Jahresabschlussessen des Gemeinderats Stulln hat Bürgermeister Hans Prechtl eine sehr erfreuliche Nachricht im Gepäck. In der Entwicklung der Steuerkraft zwischen den Jahren 2017 nach 2018 verzeichnet die Gemeinde im Landkreisvergleich den stärksten prozentualen Zuwachs.

von Herbert RohrwildProfil

Zum traditionellen Ausklingen des Jahres 2017 hieß der Bürgermeister im TSV-Sportheim den Gemeinderat mit Ehegatten sowie Geschäftsstellenleiterin Katrin Schwarz mit weiteren Beschäftigten der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzenfeld willkommen. Sein besonderer Gruß galt Melanie Kasowski - sie ist seit September im Bauamt neu eingestellt.

Zuwachs von 55,9 Prozent

Laut Prechtl sei der Breitbandausbau bald Vergangenheit, aber er zeige in der Zukunft seine Wirkung. Die Gemeinde konnte eine größere landwirtschaftliche Fläche erwerben. Und die Ausweisung eines neuen Baugebiets stehe bevor.

Prechtl wartete mit einer Überraschung auf. Laut Auskunft des Kreiskämmerers schlägt von den 33 Gemeinden des Landkreises Schwandorf bei der Entwicklung der Steuerkraft im ablaufenden Jahr bei 27 Kommunen das Pendel positiv und bei 6 negativ aus. Die Gemeinde Stulln liegt mit dem Zuwachs von 55,9 Prozent an der Spitze, gefolgt von Trausnitz (35,3) und Neukirchen- Balbini (32,1).

"Deutschland geht es gut", urteilte der Bürgermeister. "Aber Bürger jammern auf hohem Niveau." Die höhere Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2017 sei eine erfreuliche Tendenz. "Unzufriedenheit gibt es aber nicht nur an den Rändern, sondern sie ist auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Rahmenbedingungen sind gut, aber das Umfeld wird schwieriger", resümierte Prechtl.

Dank an Agathe Amann

Agathe Amann war 46 Jahre Mitarbeiterin im Rathaus Schwarzenfeld. Sie wurde bereits verabschiedet, merkte Bürgermeister Hans Prechtl an. Er habe sie gerne eingeladen und überreichte zur Erinnerung zwei Silbermünzen mit dem chinesischen Tierzeichen "Schäferhund".

Der Gemeinderat arbeitet sachlich und konstruktiv für das Wohl der Gemeinde und der Bürger, betonte Zweiter Bürgermeister Thomas Rohrwild. Die Kommune stehe gut da. "Der Bürgermeister packt mit Weitblick an und seine Arbeit wird respektiert", sagte er. Der Stellvertreter zollte Erstem Bürgermeister Hans Prechtl seine Anerkennung für den nimmermüden Einsatz für die Gemeinde Stulln. Beide Repräsentanten bedankten sich außerdem auch bei ihren Gattinnen Irmgard und Nicole für das entgegengebrachte Verständnis.

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