Pharma Stulln expandiert
Für neues Labor und Büros

Die Pharma Stulln beabsichtigt, im Süden des Betriebsgrundstückes ein Labor- und Bürogebäude im Anschluss ans bestehende Betriebsgebäude zu errichten. Bild: ohr
Politik
Stulln
14.12.2016
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Die Pharma Stulln expandiert. In der jüngsten Sitzung erteilte der Gemeinderat zwei Bauanträgen des Unternehmens zur Herstellung von Arzneimitteln das gemeindliche Plazet.

Beim Antrag auf Neubau eines Labor- und Bürogebäudes im Süden des Betriebsgrundstückes an der Werksstraße 3 sprach Bürgermeister Hans Prechtl von einem größeren Vorhaben mit den Ausmaßen in der Länge von 31,65 Meter, der Breite von 18,56 Metern und einer Höhe von 12,66 Metern. In einer Besprechung im April 2016 wurde das Projekt bereits im Vorfeld mit Vertretern des Bauherrn, des Landratsamtes Schwandorf und der Gemeinde Stulln behandelt.

Die weitere Baumaßnahme beinhaltet die Errichtung einer Containeranlage zur Büroflächennutzung - lang 12, breit 6 und hoch 2,80 Meter - verbunden durch einen Zugang in der Länge von 2,20 Metern mit dem Betriebsgebäude. Die Vorhaben entsprechen den Darstellungen des Flächennutzungsplanes, öffentliche Belange werden nicht beeinträchtigt und die Erschließung ist gesichert.

Der Bebauungsplan "Herzendamm II" soll hinsichtlich der Dachneigung bei Nebengebäuden im nordöstlichen Bereich für die Parzellen Nummern 48 bis 66 geändert werden. Diese vorgesehenen Festsetzungen sind praxisgerechter und großzügiger, erklärte der Bürgermeister. Aus diesem Grund soll die mögliche Dachneigung für Nebengebäude - zum Beispiel für eine Garage - gemäß den Regelbeispielen für Satteldächer von minimal 35 auf 15 Grad gesenkt werden. Die Änderung für den angeführten Bereich ist im vereinfachten Verfahren durchzuführen, lautete der Beschluss.

Weniger Wasserverluste

Satzungsgemäß erhebt die Gemeinde Stulln für Leistungen der Freiwilligen Feuerwehr Kostenersatz. Die überörtliche Prüfung des Kommunalen Prüfungsverbandes im Jahr 2014 regte die Aktualisierung der Satzung an. Die angesetzten Beträge stammen noch aus dem Jahre 1998. In Abstimmung mit dem Landratsamt Schwandorf werden auf der Grundlage des Vorschlags des Bayerischen Gemeindetags die Pauschalsätze angepasst. Die Satzung tritt am 1. Januar 2017 in Kraft.

Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Verlust bei der Wasserversorgung 2015 um 13 246 (36 Prozent) auf 23 814 Euro. Die verrechnete Wassermenge verbesserte sich mit 151 623 (138 884 in 2014) deutlich und die Betriebserträge stiegen auf insgesamt 112 203 Euro an. "Mit einer Quote von 75 Prozent des Vermögens ist die Eigenkapitalausstattung unverändert sehr gut", erklärte der Bürgermeister. Für künftige Baumaßnahmen bleibe ein großer Spielraum für Fremdfinanzierungen. Der Jahresabschluss 2015 mit der Bilanzsumme von 1 231 110 Euro und dem Jahresverlust von 23 814 Euro wird festgestellt.

Des Weiteren gab Prechtl wegen Wegfall der Geheimhaltung zwei Vergaben und einen Ankauf bekannt. Die Firma Rewitzer aus Amberg erhielt zum Angebotspreis von 708 Euro brutto, abzüglich zwei Prozent Nachlass, den Auftrag zum Einbau eines Tores im Bereich des Regenrückhaltebeckens. Der alte Bauhof-VW-Pritschenwagen - Baujahr 1995 - wurde an einen Händler in Schwandorf für 800 Euro verkauft.

Die Gemeinde erwarb eine größere Spatsteinsammlung aus Ulm. Mit der Kaufentscheidung war der Gemeinderat befasst sowie eine vierköpfige Abordnung, die die Sammlung vor dem Ankauf besichtigt hatte.
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