22.11.2017 - 18:28 Uhr
StullnSport

Fußball Kreisliga West TSV Stulln hat alles im Griff

Vor der Saison wurde der TSV Stulln auch wieder als möglicher Abstiegskandidat in der Kreisliga West gehandelt. Doch das Team sorgt an der Spitze für mächtig Furore.

von Josef Maier Kontakt Profil

"Natürlich kann ich mich daran erinnern", sagt Christian Zechmann. "Schließlich mussten wir uns das ja einige Zeit lang anhören." 1:2 verloren die Kicker des TSV Stulln Mitte September, "und das ausgerechnet gegen unseren Nachbarn Nabburg". Das war's aber dann mit dem Gemeckere der Stullner Fans, denn die Zechmann-Truppe spielt ansonsten eine blitzsaubere Saison. Die Niederlage gegen Nabburg war die einzige im bisherigen Saisonverlauf - insgesamt gab es noch 8 Siege und 7 Unentschieden - das macht völlig überraschend Platz zwei (16 Spiele/31 Punkte) in der Kreisliga West zur Winterpause.

"Eigentlich war vor der Spielzeit geplant, eine ruhige Saison zu spielen, die Mannschaft zu entwickeln", sagt der Spielertrainer, der im Sommer von der SpVgg Pfreimd kam. In der vergangenen Saison vermied der TSV so gerade noch die Abstiegsrelegation. In dieser Spielzeit ging die Entwicklung schneller vonstatten als geplant. "Hier ist einfach auch ein wahnsinniger Zusammenhalt da." Der Trainingsbesuch sei sehr gut. Bis zu 25 Mann zählte Zechmann da auch in den tristen Herbstmonaten auf dem Platz. Auch die Abstimmung mit der zweiten Mannschaft klappt bestens. Die Reserve mischt in der A-Klasse West ebenfalls vorne mit.

Natürlich dreht sich auf dem Platz viel um Zechmann, der schon wieder 12 Saisontore erzielt hat. Neben dem Spielertrainer sind aber auch Mittelstürmer Thomas Dorrer (7 Tore) oder Mittelfeld-Abräumer Wilhelm Frank sehr torgefährlich. Der TSV ist nicht einfach ausrechenbar für die Gegner. Christian Bergler, der mit Zechmann von der SpVgg Pfreimd kam, sorgt zusammen mit Josef Lobinger, Tobias Schönfelder oder Daniel Götz mit für Stabilität in der Defensive. Über die 21 Gegentore bisher will Zechmann nicht klagen. Mit Fabio Cordio gibt er auch einem jungen Neuzugang immer Spielzeit. Im Tor steht Matthias Störzer (Bild oben), sollte da mal etwas passieren, wäre Jonas Schmidl eine gute Alternative. Das Team ist also gut aufgestellt und setzt die Vorgaben des Trainers um. So wie am vergangenen Sonntag gegen den eigentlichen Favoriten der Kreisliga West, den SV Neubäu. "Thomas Bahleda haben wir komplett aus dem Spiel genommen", erzählt Zechmann ganz stolz. Balehda ist mit 14 Toren Top-Torjäger der Liga. Stulln siegte klar 5:1. "Das war wohl unser bestes Spiel in dieser Saison." Auch im Spitzenspiel beim FC OVI-Teunz siegte der TSV. Der einstige Bayernliga-Spieler weiß aber auch, dass er noch viel Arbeit hat. "Manches Mal hatten wir auch Glück", sagt er und erinnert beispielsweise an den späten 1:1-Ausgleich gegen den SV Kemnath/Buchberg. Und obwohl Zechmann schon lange im Fußball unterwegs ist, gibt es doch auch noch Neues für ihn: "Der Fußball in der Kreisliga ist anders als in der Bezirksliga. Hier geht es viel kämpferischer zu."

Den SV Neubäu (6. Platz/16 Spiele/25 Punkte) schreibt Zechmann im Titelkampf noch nicht ab. Als große Konkurrenten sieht er natürlich den Spitzenreiter FC OVI-Teunz (1./15/32) "Dort ist die Euphorie auch brutal groß", weiß Zechmann. Und auch die Sportfreunde aus Weidenthal spielen eine starke Saison. Seine Stullner sieht er nicht unter Druck: Vom Aufstieg rede keiner, sagt der Spielertrainer. "Wir wollen so lange wie möglich da vorne dabeibleiben." Aber es wäre natürlich überragend, wenn es nach oben ginge.

Einen Termin in der Rest-Rückrunde hat er sich besonders vorgemerkt. Das Rückspiel gegen den TV Nabburg am 15. April. Da braucht er seine Jungs wohl nicht noch zusätzlich motivieren.

Hier ist ein wahnsinniger Zusammenhalt da.Christian Zechmann, Spielertrainer TSV Stulln
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