15.02.2018 - 20:00 Uhr
Stulln

25 Jahre Nabu-Oberfächentechnik Vorreiter seit Vierteljahrhundert

Die "Nabu Oberflächentechnik" in Stulln ging im Jahr 1993 aus den Vereinigten Aluminiumwerken (VAW) hervor. Seitdem entwickelte sich die Firma zu einem innovativen Unternehmen und gilt als Vorreiter.

Gremiumsgeschäftsführer Manuel Lischka (Mitte) von der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim gratulierte Geschäftsführer Markus Schöll (links) und Prokuristin Inga Tschirch (rechts) zum Betriebsjubiläum. Bild: ohr
von Herbert RohrwildProfil

Geschäftsführer Manuel Lischka von der IHK Regensburg gratulierte Geschäftsführer Markus Schöll und Prokuristin Inga Tschirch zum 25-jährigen Bestehen des familiengeführten Mittelständlers mit einer Urkunde. Die Firma gelte seit 1996 als Vorreiter der chromfreien Aluminiumvorbehandlung. Die Produktpalette umfasse zahlreiche umweltschonende Lösungen zur Oberflächenbearbeitung von Metallen, welche weltweit unter dem Namen "NABUgreenline" vertrieben werden.

Die biologisch abbaubaren Chemieprodukte sowie der nachhaltige Umgang mit Ressourcen brachten dem Unternehmen vor zwei Jahren den Zukunftspreis des Landkreises in der Kategorie "Umwelt" ein. In der Unternehmensphilosophie spielen Nachhaltigkeit und Umweltschutz eine ebenso große Rolle wie Innovation und berufliche Ausbildung. "Aktuell bilden wir fünf junge Menschen zu Chemielaboranten, zum Chemikant und zur Industriekauffrau aus", erläuterte kaufmännische Leiterin Inga Tschirch, die auch für das Personalwesen verantwortlich ist.

Geschäftsführer Markus Schöll fügte an, dass die rund 40 Mitarbeiter die flachen Hierarchien und das spezielle Augenmerk auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf schätzen. Dieses Engagement sei ein wichtiger Baustein, um die Mitarbeiter langfristig ans Unternehmen zu binden, betonte IHK-Vertreter Lischka: "Die Mitarbeiter von heute erwarten Flexibilität im Job - so funktioniert die Arbeitswelt 4.0.". Auch das Lokale Bündnis für Familie zeichnete dieses unternehmerische Engagement im Jahr 2016 für die familienbewusste Unternehmenspolitik aus.

Aufgrund der niedrigen Arbeitslosenquote in der Region und des speziellen Anforderungsprofils gestalte sich die Personalsuche sehr schwierig, gab Personalleiterin Tschirch zu verstehen. Ein Großteil der Belegschaft sei schon viele Jahre integriert. Die Fluktuation liege quasi bei Null. Der IHK-Repräsentant sah darin den Beweis, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen und sich auch mit der Unternehmensphilosophie identifizieren. Mit der Urkunde, so Lischka, bedanke sich die IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim für die geleistete Arbeit, die Treue zum Standort Mittlere Oberpfalz sowie den wertvollen Beitrag zur Fachkräftesicherung durch hervorragende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

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