16.03.2018 - 20:00 Uhr
Stulln

Landjugend Stulln bilanziert 2017 Kein Theater der KLJB

Die Johannisfeier 2017 blieb ohne Johannisfeuer: Diese Entscheidung wird in der Jahreshauptversammlung der KLJB Stulln nochmals erörtert und begründet. In diesem Jahr pausiert die Theatergruppe. Der Bürgermeister gibt die Absicht eines bekannten Ensembles aus dem östlichen Landkreis weiter.

von Herbert RohrwildProfil

Aktuell zähle die Landjugend durch Neuaufnahmen 98 Mitglieder, leitete Vorsitzender David Raab die gut besuchte Zusammenkunft im Pfarrheim ein. In den sechs Sitzungen plante die Vorstandschaft die diversen Aktivitäten mit geselligen (interne Unternehmungen), sozialen (Kuchenverkauf), kulturellen (Theateraufführungen) und kirchlichen (Übernahme Lektorendienst) Aspekten. Auch an den örtlichen Veranstaltungen wie Bürgerfest und Bürgerschießen sowie an den Arge- Versammlungen wurde teilgenommen.

Die extrem hohe Waldbrandgefahr und der anhaltende Wind - auch der Graslandindex lag bei Stufe 5 - war 2017 ausschlaggebend zur Vertagung des Johannisfeuers. Das Abbrennen bei einer Feuerwehrübung mit Grillen war eine gelungene Samstagsabend-Veranstaltung. "Ich glaube, wir haben alles richtig gemacht", war Raabs feste Überzeugung. Exemplarisch verwies der Vorsitzende auf die Fahrt nach Nürnberg mit 30 Mitgliedern und die Après-Ski-Party als vollen Erfolg.

53 Aktivitäten

Sein Dank galt dem Pfarrgemeinderat für die Zusammenarbeit, insbesondere dem ehemaligem PGR-Sprecher Erwin Wittmann; Raab hoffte auf eine gute Kooperation mit dem neu gewählten Gremium mit Stefan Wittmann an der Spitze. Die Gemeinde habe stets ein offenes Ohr für die KLJB, der Vorsitzende bedankte sich für die Unterstützung. Schriftführerin Tanja Wagner erinnerte an die 53 Aktivitäten im Berichtszeitraum. Besonders hervorzuheben ist die Gestaltung eines Kreuzweges, die beiden Altkleidersammlungen, die Teilnahme am Volleyballturnier und Bürgerschießen des Schützenvereins sowie das dreitägige Zeltlager und die Cold-Water-Grill-Challenge.

Kassier Lukas Wabro legte die Bilanz vor und gab einen positiven Kassenstand bekannt. "Finanziell ist die KLJB Stulln gut aufgestellt", schloss der Schatzmeister seine Darlegungen. Pfarrvikar Joseph Kokkoth bedankte sich für die Mitgestaltung des gottesdienstlichen Geschehens. "Ich bin gerne in Stulln und ich lernte im Dorf schon viele Leute kennen. Aber ich möchte noch mehr Menschen in der Kirche begegnen", merkte der Geistliche an.

Die Berichte belegen ein ereignisreiches Jahr und verdeutlichen eine gesunde Mischung aus besinnlichen, ernsten, gesellschaftlichen und heiteren Inhalten, hob Bürgermeister Hans Prechtl hervor. "Sicherheit zuerst!" galt als Devise, um das aufgetürmte trockene Brennmaterial nicht zu entzünden. "Macht weiter so! Die Richtung ist bestens", wandte sich der Bürgermeister an die aktive Jugendgruppe. Der neue Pfarrgemeinderatssprecher Stefan Wittmann versicherte, er werde sich ebenfalls für eine gute Zusammenarbeit einsetzen.

Ausblick

In seinem Ausblick auf 2018 verwies Vorsitzender David Raab auf das Fastenessen am Sonntag, 18. März, nach dem Gottesdienst im Pfarrheim, den Emmausgang am 2. April, die Altkleidersammlung am 24. April und das Johannisfeuer am 29. Juni. Unter dem Punkt "Verschiedenes" gab der Bürgermeister die Absicht eines Oberviechtacher Ensembles weiter, auch außerhalb ihres angestammten Spielortes Theateraufführungen anzubieten. Diese Anregung könnte aufgegriffen werden, da heuer die KLJB-Gruppe pausiere.

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