Pfarrversammlung bilanziert Entwicklung der Pfarreiengemeinschaft
Gute Zensuren

Pfarrgemeinderatssprecher Erwin Wittmann, Bürgermeister Hans Prechtl, Pfarrer Heinrich Rosner, Pfarrvikar Joseph Kokkoth, Chorleiter Heinz Prokisch und Kirchenpfleger Franz Sorgenfrei (von links) ziehen für die Pfarrei an einem Strang. Bild: ohr
Vermischtes
Stulln
06.12.2017
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Seit gut zwei Jahren besteht die Pfarreiengemeinschaft Schwarzenfeld-Stulln. Die Eigenständigkeit zu bewahren und sich gleichzeitig einzubringen, ist weiterhin eine Herausforderung in den zwei so unterschiedlich strukturierten Pfarreien, sagte Erwin Wittmann in der Pfarrversammlung.

Pfarrgemeinderatssprecher Erwin Wittmann sprach von einem positiven Beispiel für die Entwicklung einer solchen Gemeinschaft. "Wir sind nicht der Juniorpartner von Schwarzenfeld, sondern wir bewegen uns auf Augenhöhe", versicherte er.

Das engagierte Seelsorgerteam mit Pfarrer Heinrich Rosner an der Spitze, Pfarrvikar Joseph Kokkoth und Gemeindereferent Markus Seefeld sei der Garant für diesen Erfolg. Viele engagierte Leute im Pfarrgemeinderat, in der Kirchenverwaltung und der gesamten Pfarrei würden zum Gelingen der Pfarrei Stulln beitragen.

Des Weiteren informierte der Sprecher über Gemeinsamkeiten wie die Firmvorbereitung, das Advents- und Weihnachtssingen, sowie den Bittgang nach Wölsendorf. Zu den eigenständigen Festen gehören die Erstkommunion und die Fronleichnamsprozession, außerdem die traditionellen Veranstaltungen Pfarrfest und Seniorennachmittag. In seinem Ausblick verwies Wittmann auf die Familiengottesdienste (bis 3. Advent), die Krippenausstellung (17. Dezember), das Weihnachtskonzert in Schwarzenfeld (7. Januar) und den Kinderfasching (23. Januar ). Für die Wahl des Pfarrgemeinderats Stulln der Periode von 2018 bis 2022 begann bereits die Kandidatensuche.

"Es bedarf eines guten Rezepts des Pfarrers, die 6800 Mitglieder der Pfarreiengemeinschaft anzusprechen," konstatierte Heinrich Rosner: "Viele Einzelne wirken mit und jeder tut an seinem Platz das Seine." Mesner und Kirchenpfleger Franz Sorgenfrei wickelte die Kirchensanierung reibungslos ab. Die Zusammenarbeit mit Chorleiter Heinz Prokisch funktioniere ausgezeichnet. In der Pfarrei Stulln findet 2018 eine eigene Firmung statt. "Alles gemeinsam weitertragen", lautete das Fazit von Pfarrer Heinrich Rosner.

Die vierte Renovierung der Barbara-Kirche seit der Grundsteinlegung 1954 beläuft sich nach der Kostenschätzung auf rund 380 000 Euro; als Zuschuss sind von der Bischöflichen Finanzkammer 45 Prozent zugesagt, berichtete Franz Sorgenfrei. In seinem Vortrag zeigte der Kirchenpfleger die Monate dauernde Baumaßnahme von der Begasung Anfang Mai 2017 bis zur Wiedereröffnung im August auf.

Bürgermeister Hans Prechtl sprach allen Mitwirkenden für das Ergebnis seine Anerkennung aus. Pfarrer Heinrich Rosner sei für die Pfarrei ein "Glücksfall", Prechtl bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. Das Problem im Kindergarten wurde sehr gut auf die Reihe gebracht und Pfarrer Heinrich Rosner meisterte die Situation. "Wir ergänzen uns toll. Wir arbeiten für die gleiche Bevölkerung und wir ziehen an einem Strang", unterstrich der Bürgermeister.

Das Mitglied der KLJB Stulln, Jakob Stuiber, sorgte mit der Erzählung "Urlaub in Bayern" von Toni Lauerer durch seine originelle Darbietung für eine heitere Atmosphäre. Gekonnt überzeugte der Kirchenchor unter der Leitung von Rektor a. D. Heinz Prokisch mit mehrstimmig gesetzten Liedsätzen.
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