Seniorennachmittag in Stulln
Helle Sterne machen Leben froh

Traditionell richten die Gemeinde und die Pfarrgemeinde Stulln den Seniorennachmittag aus. Die Stullner Sänger (im Hintergrund) unter der Akkordeonbegleitung von Heinz Prokisch verliehen mit ihren Liedern und Wortbeiträgen der Veranstaltung eine heitere Note. Bilder: ohr (2)
Vermischtes
Stulln
13.12.2016
27
0
 
Ein positives Jahr gehe zu Ende, versicherten Bürgermeister Hans Prechtl, Pfarrgemeinderatssprecher Erwin Wittmann und Pfarrvikar Joseph Kokkoth, sowie Seniorenbeauftragter Helmut Kramer (von links).

Besinnliches Nachdenken, Informationen zur noch jungen Pfarreiengemeinschaft sowie eine vorweihnachtlicher Atmosphäre mit gemütlicher Unterhaltung prägten den traditionellen Seniorennachmittag im Stullner Pfarrheim. Der Bürgermeister überraschte mit einer außergewöhnlich positiven Botschaft.

Pfarrgemeinderatssprecher Erwin Wittmann freute sich im Beisein kirchlicher und gemeindlicher Repräsentanten über den voll besetzten Saal und hielt eine prägnante Rückschau. Dank der guten Kooperation mit den verantwortlichen Geistlichen und dem engagierten Team des Pfarrgemeinderats mit Unterstützung der Kirchenverwaltung kann die erste gemeinsame Periode erfolgreich abgeschlossen werden. Mit der vereinbarten Gottesdienstangeboten zeigten sich beide Pfarreien zufrieden, fuhr Wittmann fort. Die kirchlichen Hochfeste wie Weihnachten, Ostern, Pfingsten und Fronleichnam können weiterhin feierlich abgehalten werden. Seit September erscheint der gemeinsame Pfarrbrief beider Pfarreien wöchentlich mit den gewohnten Angaben. Das Adventssingen und der ökumenische Gottesdienst finden im jährlichen Wechsel in Stulln oder Schwarzenfeld statt. Mit dem Tod von Bischöflich Geistlichen Rat Andreas Ullrich - Pfarrer in Stulln von 1984 bis 2006 - reiht sich ein trauriger Anlass ins Jahr ein.

Die evangelische Pfarrerin Heidi Gentzwein entzündete mitgebrachte Sternstrahler als Symbol, dass auch kleine Sterne unser Leben hell und froh machen. Pfarrvikar Joseph Kokkoth erzählte von einem bärenstarken Mann, der auf der Suche nach dem mächtigsten Herrn der Welt. war. Nach den verschiedensten Begegnungen - unter ihnen auch der Teufel -gelangte er an einen gefährlichen Fluss und trug Menschen ans andere Ufer. Eines Tages setzte er ein Kind auf seine Schultern. Mit jedem Schritt wurde es schwerer und nur mit großer Mühe erreichte er die gegenüberliegende Seite. "Du hast den mächtigsten Herrn getragen, der Himmel und Erde erschaffen hat", antwortete das Kind auf die drängende Frage nach dem Grund. Auf seine Bitte steckte Christophorus, Christusträger sein neuer Name nach der Legende - seinen Stab in den Boden. Er blühte am nächsten Morgen und brachte Früchte hervor.

Bürgermeister Hans Prechtl entbot der ältesten Besucherin mit 92 Jahren, Franziska Scheuerer, einen besonderen Gruß und wandte sich an die Senioren. Die Gemeinde nehme eine erfreuliche Entwicklung. Zurzeit sind die Rücklagen höher als die Verpflichtungen. Aktuell ist die Gemeinde schuldenfrei, lautete die Botschaft. Der Engel als Präsent für jeden Gast stamme aus der Werkstatt von Keramikmeisterin Eva-Maria Frank. Karina Weiß gestaltete den dezenten, originellen Tischschmuck.

Seniorenbeauftragter Helmut Kramer führte das interessante, gut angenommene Jahresprogramm des Seniorenkreises in einer Powerpointpräsentation anschaulich vor Augen. Die Stullner Sänger unter der Leitung von Heinz Prokisch verliehen mit ihren Liedern der Feier eine fröhliche Note. Die Ministrantinnen Samira Randelovic und Emely Kloner erheiterten mit ihren lebendig vorgetragenen Erzählungen das Publikum.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.