Zwei Pfarreien, ein Musikgenuss

Mit frischen Beiträgen präsentierte sich der Schwarzenfelder Kinderchor "Piccolo".
Vermischtes
Stulln
16.12.2016
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Musik und Gesang öffnen die Herzen und bauen Brücken: Das erste gemeinsame Adventssingen in der Sankt-Barbara-Kirche in Stulln führte Besucher aus beiden Pfarreien zusammen.

/Schwarzenfeld. Musik ist nicht nur Gottesgabe, sondern auch Menschenkunst, hob Pfarrvikar Joseph Kokkoth hervor. "Wer singt, betet doppelt", sagt der heilige Augustinus. Einfühlsam unterstrich der Kirchenchor Stulln unter der Leitung von Rektor a.D. Heinz Prokisch mit drei Darbietungen sein Können, unter anderem mit "Die Sterne weisen zur Heiligen Nacht". In dezenter Gitarrenbegleitung von Daniel Markgraf meisterte Maria Klar die Liedmeditation aus "Thais" und "Pavane" auf der Querflöte.

Der Kinderchor "Piccolo" aus Schwarzenfeld unter der Regie von Christine Vollath ergänzte mit lebhaften Liedern wie "Lasst euch anstiften" das musikalische Geschenkpaket. Lucia Koch gefiel mit ihren sicheren, klaren Soli-Passagen. Ebenfalls Schwarzenfelder Wurzeln hat die Gruppe "conTAKT" , die unter der Leitung von Birgit Koch Gesangkultur auf hohem Niveau bot. Andrea (Geige) und Michael (Gitarre) Prokisch setzten mit "Allemanda Largo" aus der Sonate a-moll von Telemann und der "Hirtenmusik" herausragende Höhepunkte.

Die Stullner Sänger in Akkordeonbegleitung von Heinz Prokisch erwiesen sich als sensible Gestalter. Ihre wohlklingenden Stimmen ließen mit der innigen Umsetzung der Liedsätze "Es hat der Kaiser Augustus", "Nun es nahen sich die Stunden" und "Aus einer schönen Rose" die Zuhörer nicht unberührt. Dekanatsmusiker Michael Koch leitet den Kirchenchor Schwarzenfeld. Dynamisch und kräftig brachten die Sänger ihre Qualitäten bei der Präsentation des Dreier-Reigens "Öffnet eure Tore, ihr Fürsten", "Gegrüßet seist du, Maria" und "Wie glänzet die Sonn" voll zum Einsatz.

Hans Klar sprach verbindende Worte und regte mit seinen besinnlichen und kritischen Texten zum Nachdenken an. Der Gemeinschaftschor Stulln/Schwarzenfeld setzte mit "Wachet auf, ruft uns die Stimme" einen exzellenten Schlusspunkt. Der letzte Ton war kaum verklungen - da spendete das begeisterte Publikum lang andauernden Beifall. "Man sieht an diesem Adventssingen, dass eine Pfarreiengemeinschaft eine große Bereicherung sein kann", stellte Pfarrgemeinderatssprecher Erwin Wittmann heraus. Alle beteiligten Chöre, Gruppen und Solisten hätten bewiesen, dass die Pfarreien Stulln und Schwarzenfeld kirchenmusikalisch viel zu bieten haben. Sein Dank galt allen Mitwirkenden und besonders Chorleiter Heinz Prokisch - er organisiert das "Stullner Adventssingen" seit 34 Jahren - für die aufgebrachte Zeit und Mühe.

Man sieht an diesem Adventssingen, dass eine Pfarreiengemeinschaft eine große Bereicherung sein kann.Pfarrgemeinderatssprecher Erwin Wittmann
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