13.09.2017 - 18:02 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Am 23. September startet die Seniorenaktionswoche Älter werden, fit bleiben

Eine gute Einstellung zum eigenen Alter ist die eine Sache, die andere aber ist das, was man daraus macht. Verschiedene Anstöße gibt dazu alljährlich die Seniorenaktionswoche der Herzogstadt. Sie vermittelt vor allem die weitere aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Und der große Erfolg der Veranstaltungsreihe gibt den Initiatoren sicher recht.

Seniorenaktionswoche: Training im Studio kommt an - das stellten die Senioren beim ausgiebigen Schnuppertraining fest. Archivbild: Huber
von Andreas Royer Kontakt Profil

Schon zum 24. Mal laden Bürgermeister Michael Göth, der Seniorenbeirat der Stadt und Seniorenbeauftragter Andreas Knopp zu einer Woche voller Höhepunkte ein. Wie immer werden dabei auch Weiterbildung und Gesundheit eine Rolle spielen. Zu den genauen Inhalten sprach die SRZ mit der Vorsitzenden des Seniorenbeirats, Brigitte Riederer, und Andreas Knopp.

Herr Knopp, welches Motto trägt die Seniorenaktionswoche?

Andreas Knopp: Das Motto heißt "Älter werden - Mitmachen - Fit bleiben!". Dieser Anspruch zieht sich durch das ganze Programm. Wir haben gesehen, dass gerade auch ältere Menschen viel aktiver sind als noch vor Jahren. Geselligkeit ist dabei ein nicht zu unterschätzender Faktor, der natürlich auch für die unverzichtbaren sozialen Kontakte steht. Deshalb bieten alle Tage immer auch viel Geselligkeit. Beim Vortrag über "Leisten- und Bauchwandbrüche" ist im Speisesaal des St.-Anna-Krankenhauses beispielsweise auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Frau Riederer, was ist Ihr persönlicher Höhepunkt bei der Woche?

Brigitte Riederer: Ich finde alle Programmpunkte der Aktionswoche, die wir uns gemeinsam überlegt haben, sehr interessant. Es wird für jeden Besucher sicher etwas Passendes dabei sein. Besonders freut mich aber, dass beispielsweise Notarin Katja Rödiger oder vom Landratsamt Alois Schlegl zu Vorträgen ins Rathaus kommen. Die Themen "Erben und Vererben" oder "Altersgerechtes Wohnen" werden sicher ziehen.

Gilt das grundsätzliche Konzept eigentlich weiter?

Knopp: Das Konzept wird auch in diesem Jahr beibehalten, weil die Seniorenaktionswochen bis dato bestens angekommen sind. Die Resonanz war immer sehr positiv. Natürlich beinhalten die Vorträge heuer andere Themen, außerdem haben wir zum Beispiel unter dem Titel "Orange räumt auf!" eine Führung durch den Bauhof der Stadt neu im Programm. Gerade Themen, die in einem direkten Bezug zur Kommune stehen, in der man lebt, erweitern den eigenen Horizont. Im konkreten Fall beim Bauhof können die Teilnehmer so hautnah kennenlernen, was in dessen Aufgabenbereich fällt, oder auch, wo die Bediensteten weiterhelfen können.

Fallen für die Angebote der Seniorenaktionswoche Gebühren an?

Riederer: Wie immer sind alle Veranstaltungen - bis auf die Tagesfahrt zum Brombachsee - kostenlos. Möglich ist das, weil die Referenten auf Honorare verzichten. Dafür danken ihnen die Organisatoren ganz besonders. Auch von Bürgermeister Michael Göth wird die Aktionswoche sehr unterstützt. Er ist der Überzeugung, dass die Senioren über große Lebens- und Berufserfahrung verfügen. Diese Potenziale sollten aktiv in die Gesellschaft eingebracht werden

Was wünschen Sie sich für die 24. Seniorenaktionswoche?

Knopp: Zunächst einmal, dass wir schon bei der Eröffnungsveranstaltung in der Sparkasse am Samstag, 23. September, bei der die Bergknappenkapelle aufspielt und Dieter Radl Mundartbeiträge aus unserer Heimat beisteuert, ein volles Haus haben werden. Aber generell bleibt es unserer Anspruch, dass wir mit den abwechslungsreichen Angeboten wie Vorträge, Ausflug, Aktivitäten und Feiern auch einen Beitrag leisten, um die Generationen in der Herzogstadt zusammenzuführen.

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