Bilanz beim Kleintierzuchtverein
Häsin mit Traumergebnis

Nach der Auszeichnung für langjährige Treue zum Kleintierzuchtverein und den Glückwünschen zum runden Geburtstag präsentierten sich (von links) Bernhard Birner, Manfred Sichelstiel, Vorsitzender Horst Renner, Christoph Richter, Bürgermeister Michael Göth und Hans Frieser. Bild: Hartl
Freizeit
Sulzbach-Rosenberg
11.04.2018
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Die Unterbringung der Tiere in Wohngebieten bereitet große Probleme, und die Kosten bei einer Beteiligung bei Ausstellungen sind erheblich angestiegen: "Die Zucht von Kaninchen ist ein teures Hobby, das sich viele nicht mehr leisten wollen oder können."

Diesen Sachverhalt schilderte bei der Jahreshauptversammlung des Kleintierzuchtvereins B 754 "Edle Rasse" dessen Vorsitzender Horst Renner. Dies wirke sich erheblich auf die Anzahl der Züchter aus. Positiv sei, dass die Anzahl der Mitglieder und der Fördermitglieder stabil gehalten werden konnten, betonte Bürgermeister Michael Göth. Dies gelte ebenfalls für die züchterischen Erfolge, die bei Ausstellungen erreicht wurden. All das sollte Grund genug sein, trotz mancher Schwierigkeiten und der Zeit, die dafür aufgebracht werden muss, das Engagement fortzusetzen. Zu Beginn des Vereinsjahres stand die Kreisausschusssitzung, bei der die Aufgaben besprochen wurden, erinnerte Horst Renner.

Zahlreiche Termine

Es folgten die Teilnahme an einer Sitzung des Widderclubs Oberpfalz-Niederbayern, der Kreisfrühjahrsversammlung in Königstein, der Bezirksversammlung in Weiden, die Jahreshauptversammlung des Widderclubs Oberpfalz-Niederbayern in Münchshofen bei Teublitz, die Landesverbandstagung in Lichtenfeld im Bezirk Oberfranken, die Bezirkszüchterschulung und Widderclubversammlung in Münchshofen und die Herbstversammlung des Bezirks.

Zwischen diesen Auswärtsterminen lagen die Jahreshauptversammlung und die monatlichen Zusammenkünfte im Vereinsheim. Zum Vereinsgeschehen gehörte ebenfalls die Gratulation zu runden Geburtstagen. Zur Bekämpfung von Schadnagern und Insekten waren 2017 Vorsichtmaßnahmen erforderlich, erklärte Horst Renner, der über die Teilnahme an Ausstellungen informierte. Im Oktober führte die Reise ins 640 Kilometer entfernte Bremerhaven, wobei mit der Bewertung der Zwergwidder eine gute Figur gemacht wurde.

Die Beurteilung durch die Preisrichter als bestes Kaninchen bedeutete für eine Häsin bei der Ausstellung in Parsberg ein Traumergebnis. Bei der letzten Ausstellung wurde die Bundeskaninchenschau in Leipzig besucht, wobei zwar mehr drin gewesen wäre, aber trotzdem respektable Ergebnisse erreicht wurden.

In den Farben Wildfarben und Schwarz wurden Zwergwidder gezüchtet, hieß es im Bericht der Zuchtbuchführerin Ilona Renner. Zum Einsatz kamen bei den schwarzen Zwergwiddern vier Rammler und fünf Häsinnen mit 19 lebend geborenen Jungtieren. Bei den wildfarbenen waren es vier Rammler und zehn Häsinnen, die 70 Jungtiere lebend zur Welt brachten. Der Kassenbericht durch Cornelia Renner, der Revisionsbericht durch Herbert Sichelstiel, der mit Ludwig Donhauser geprüft hatte, und die Entlastung rundeten die Berichte ab.

40 Jahre halten Hans Frieser und Manfred Sichelstiel und 25 Jahre Bernhard Birner dem Kleintierzuchtverein die Treue. Ebenfalls durfte das langjährige Mitglied Christoph Richter zum 80. Geburtstag ein Präsent entgegen nehmen. Die Revisoren Ludwig Donhauser und Herbert Sichelstiel wurden bestätigt.

Interessenten melden

Wer Interesse an der Tätigkeit des Kleintierzuchtvereins B 754 Edle Rasse hat oder Kaninchen züchten möchte, ist willkommen, erklärte Renner. Bei den monatlichen Versammlungen, von Mai bis Oktober jeweils am 1. Freitag im Monat, außer im August, im Vereinsheim am Stadion in Rosenberg, könne man sich informieren. Ebenfalls steht Vorsitzender Horst Renner (09661/517435) zur Verfügung.
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