Abend mit Experten in Sulzbach-Rosenberg
Denkmäler als Chance für Kommunen

Kultur
Sulzbach-Rosenberg
26.03.2018
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Amberg-Sulzbach. 3000 denkmalgeschützte Objekte stehen in Bayern leer und sind damit dem Verfall preisgegeben: Darauf macht SPD-Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl aufmerksam. Es handele sich meist um Bauern- und Bürgerhäuser - "also um Zeugnisse, die das Leben der unteren und mittleren Gesellschaftsschichten widerspiegeln".

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege biete Kommunen dazu ein neues Instrument an: Das Kommunale Denkmalkonzept (KDK). "Es soll es den Gemeinden ermöglichen, Denkmalschutz und Denkmalpflege systematisch, selbständig und zielgerichtet zu entwickeln", erklärt Strobl mit Blick auf eine Veranstaltung heute zu diesem Thema in Sulzbach-Rosenberg.

"Das Problem der Denkmalpflege sind nicht Schlösser wie Neuschwanstein und Kirchen wie die Wies", sagt Strobl - Schwierigkeiten gebe es vielmehr mit Kleindenkmälern, die Dörfern und Städten ihr unverwechselbares Gesicht verleihen. Denn "gerade diese kosten viel Geld" und vielen Gemeinden fehle genau dies.

"Auch in der Oberpfalz gibt es Ortskerne, die einer Revitalisierung bedürfen", betont Strobl und lädt für heute Abend nach Sulzbach-Rosenberg ein. Das Thema lautet "Kommunale Denkmalkonzepte für die Oberpfalz - Chance für die Kommunen?". Von 18.30 bis 20.30 Uhr sprechen im Hotel-Gasthof Am Forsthof (Forsthof 8, Sulzbach-Rosenberg) Generalkonservator Mathias Pfeil, Judith Sandmeier (Landesamt für Denkmalpflege) und Thomas Gollwitzer (Leiter des Amts für ländliche Entwicklung, Tirschenreuth). Interessenten sind willkommen (voherige Anmeldung erwünscht: 09622/70 36 36, reinhold.strobl@bayernspd-landtag.de).
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