Drei SMS-Schüler kehren mit Preisen aus Paderborn zurück
Gute Figur im großen Finale

Schüler und Lehrer sind mit Recht stolz auf die Ergebnisse im Bundesfinale des Wettbewerbs Jugend musiziert. Von links Johannes Mühldorfer, Ben Hartmann, Sylvia Schulz, Bürgermeister Michael Göth, Annette Knab, Sebastian Schürfeld und Steffen Weber. Bild: aks
Kultur
Sulzbach-Rosenberg
29.06.2017
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So viel Freude und Anerkennung hat es selbst in der erfolgsverwöhnten Städtischen Sing- und Musikschule (SMS) selten gegeben: Gleich drei ihrer Schüler schaffte es ins Bundesfinale des Wettbewerbs Jugend musiziert. Und sie kamen nicht mit leeren Händen aus Paderborn zurück.

Obwohl die Hürden der Regional- und Landesebene schon mit Bravour gemeistert waren, spürte das Querflöten-Duo Annette Knab (Lintach) und Sebastian Schürfeld (Ammerthal) eine besondere Anspannung vor dem großen Finale. Knab hatte zudem zwei Tage zuvor auch noch ihr Abitur-Kolloquium zu bestreiten. Die beiden behaupteten sich bestens im großen Mitbewerberfeld und freuten sich am Ende über einen zweiten Preis. "Wir hätten aber auch noch besser spielen können", blieben sie selbstkritisch.

Ähnlich zufrieden zeigte sich Ben Hartmann (Neukirchen), der bereits zum zweiten Mal in Folge den Bundesentscheid erreicht hatte. Die Premiere im Vorjahr habe Sicherheit gegeben, und sein Gefühl unmittelbar nach dem Auftritt sei diesmal auch viel besser gewesen, erzählt der Schlagzeuger. Die Bundes-Jury prämierte die Leistung des Percussion-Talents mit einem dritten Preis. Sein Fachlehrer Johannes Mühldorfer wertete dieses Ergebnis als "großen, verdienten Erfolg".

SMS-Leiter Steffen Weber, der das hervorragende Ergebnis des Querflöten-Duos als Fachlehrer verantwortete, freute sich am meisten über das Gelingen des immer spannenden Zusammenfindens zweier junger Musiker: "Die beiden haben die ausgewählten Werke perfekt gemeinsam dargeboten."

Beim abschließenden Gratulationstreffen in der SMS hob Weber das erzielte Resultat der drei SMS-Schüler aber auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Jugend-musiziert-Regionalausschusses und natürlich als Schulleiter hervor. Seine Stellvertreterin Sylvia Schulz lobte das Erreichte vor dem Hintergrund der besonders strengen Bundeswertung und den generell hohen Anforderungen. Außerdem fand sie es "toll, dass es an der SMS nicht nur die Breitenförderung gibt".

Höchste Anerkennung zollte Bürgermeister Michael Göth, der die Glückwünsche der Stadt mit interessierten Fragen zu den diversen Wettbewerbsmodalitäten verband. Außerdem nutzte er die Gelegenheit, einmal mehr die hervorragende Arbeit und Ausbildung sowie den ausgezeichneten Ruf der städtischen Musikinstitution zu betonen.

Während Annette Knabs Karriere im Nachwuchsbereich mit dem Abitur nun beendet ist und Ben Hartmann sich im nächsten Jahr eine verdiente Wettbewerbs-Pause gönnt, bleibt Sebastian Schürfeld im Jugend-musiziert-Modus: "Das bringt einen extrem weiter."

Toll, dass es an der SMS nicht nur die Breitenförderung gibt.Stellvertretende Schulleiterin Sylvia Schulz
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