04.07.2017 - 14:56 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Drum-Konzert des Musik- und Kulturzentrums MuK-Rhythmus geht ins Blut

Das Rosenberger Musik- und Kulturzentrum (MuK) sei ja bekannt dafür, dass es bei seinen Konzerten gerne auch mal etwas verrückte Dinge zu sehen gibt, sagte Leiter Gerald Ludwig am Samstag. Er behielt recht.

Konzerte des Musik- und Kulturzentrums (MuK) stecken meistens voller Überraschungen. Beim Drum- und Percussion-Vorspiel kamen zum Beispiel Flaschen und Sticks zum Einsatz. Bild: inr
von Redaktion OnetzProfil

Dieses Mal habe man ausnahmsweise etwas anderes machen wollen und sich deshalb, nach dem Motto "Back to the Basics", auf die Grundlagen beschränkt. Außerdem versprach der diplomierte Schlagzeuger schon vorher, dass es laut werden würde. "Zuerst haben wir es leise versucht, uns aber letztendlich dazu entschieden, dass Schlagzeug nun einmal laut ist", so Ludwig.

So ganz gewöhnlich war es dann aber doch nicht, was das Publikum in der nächsten Stunde zu hören bekam. Neben dem klassischen Drumset oder Snare Drums, wurde auch auf Congas, Bongos, dem Tamburin und der Triangel gespielt. Noch einmal an Exotik übertroffen durch das Vibraphon oder die Cajóns, liebevoll auch "Holzkisten" genannt.

Und schon der erste Auftritt bewies, dass Schlagzeuger durchaus auch leise können - natürlich nur zwischendurch. Genauso funktionierte es in Begleitung eines Saxofons problemlos. Die musikalische Bandbreite reichte von Mamma Mia bis zu afrikanischen und kubanischen Klängen, Langeweile war also ausgeschlossen.

Um dem Bildungsauftrag als Musikinstitut nachzukommen, durfte sich auch das Publikum beteiligen. Da es mit dem Notenlesen allerdings nicht so gut klappte, gab es Bilder als Hilfestellung. Und wenn es dabei um "Leberkas und Weißwiascht und a frische Maß" geht, sollte das Ganze doch gleich leichter fallen.

Zum Schluss erfuhren die Zuhörer dann auch endlich, wofür schon seit dem Beginn Flaschen auf der Bühne bereit standen. Auch damit lässt sich nämlich, begleitet vom Querflötenensemble, hervorragend Musik machen. Vielleicht sollte das auch schon als Vorbereitung auf Donnerstag, 6. Juli, dienen, wenn das MuK zum Bläserkonzert einlädt.

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