Hochrangige Lamas beten für Herzogstadt
Hilfe kommt an

Simone Gradl (rechts) und Lama Tendar übergaben Spenden. Bild: exb
Kultur
Sulzbach-Rosenberg
06.07.2017
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Mindestens einmal im Jahr reisen Simone und Peter Gradl nach Indien, um Spenden für tibetische Flüchtlinge persönlich zu übergeben. Ihr Verein "Licht für Tibet" hat sich seit einigen Jahren dem Engagement für diese im indischen Exil lebenden Menschen verschrieben. Ihr jüngster Aufenthalt führte sie auch nach Südindien, wo als Projekt eine neue Bleibe für einen Kindergarten gesucht wird.

Ihr Weg führte das Ehepaar Gradl aber auch wieder nach Dharamsala in Nordindien, wo es viele Kontakte pflegt und mit dem bei uns bekannten Lama Tendar der Gewährsmann des Vereins vor Ort bei den Patenkindern wirkt. Die Gäste aus Bayern übergaben Spenden in Rewalsar und im Kloster Tashi Jong. Genauso aber werden sie immer wieder auch mit neuen Bereichen konfrontiert, wo baldige Hilfe notwendig ist.

Neben der Überprüfung des Spendenflusses vor Ort nahmen sich die Gradls auch wieder Zeit für kulturelle Unternehmungen. Resultat daraus wird der Besuch von zwei hochrangigen buddhistischen Mönchen, Ridol Lama und Khenpo Lama, in der Herzogstadt vom 16. bis 25. Juli sein. Beide Lehrer pflegen sehr enge Beziehungen zum Karmapa, der Oberhaupt einer Hauptlinie des tibetischen Buddhismus ist, und ebenfalls im nordindischen Exil lebt. Die Mönche werden im Stadtteil Rosenberg am Samstag, 22. Juli, um 15 Uhr eine Feuer-Puja (Gebetsfeier) zum Wohle der Stadt und für die Anliegen der Bewohner gestalten.
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