Konfirmation in St. Johannis Rosenberg
Eine Zeit des Suchens

Die 17 Konfirmanden in der Johanniskirche Rosenberg mit Pfarrer Uwe Markert (hinten, rechts), Diakonin Sabrina Schmidt (links), dem Religionspädagogen Ansgar Döpp (hinten, Zweiter von rechts) und der ehrenamtlichen Konfirmandenmitarbeiterin Nathalie Weber (Zweite von links). Bild: Foto-Jäger
Kultur
Sulzbach-Rosenberg
09.04.2017
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Unter Glockengeläut, festlich gekleidet, stolz und ein bisschen nervös, so zogen die 17 Konfirmanden mit Pfarrer Uwe Markert, Diakonin Sabrina Schmidt, dem Religionspädagogen Ansgar Döpp, ehrenamtlicher Konfirmandenmitarbeiterin Nathalie Weber sowie dem Kirchenvorstand in die Johanniskirche ein, um eingesegnet zu werden.

"14-Jährige sind cool, kratzbürstig und sehr liebebedürftig, eben in der Pubertät", stellte Pfarrer Uwe Markert fest. In diese Zeit des Suchens falle die Konfirmation. In einer Predigtaktion zusammen mit Nathalie Weber, Sabrina Schmidt und Ansgar Döpp gab er den Jugendlichen einen "Notfall-Pack", der den Jugendlichen Halt und Orientierung geben werde. Paulus habe in seinem 1. Brief an die Korinther 13,13 geschrieben: "Auch wenn alles einmal aufhört - Glaube, Hoffnung und Liebe nicht. Diese drei werden immer bleiben; doch am höchsten steht die Liebe." Diese drei Dinge wolle er den Konfirmanden schenken.

Anker präsentiert

Schmidt präsentierte als erstes einen Anker als Symbol der Hoffnung, denn die Hoffnung sei wie ein Anker, der die Jugendlichen sichert und festhält. Als Symbol für den Glauben hatte Döpp ein Kreuz mitgebracht. Der Glaube könne Berge versetzen, sei manchmal aber auch klein und schwach. "Glaubt mir: Der Glaube trägt. Er trägt durchs Leben", betonte Pfarrer Markert. Mit einem Herzen stellte der Geistliche die Liebe dar. Es gebe viele Arten von Liebe, Paulus habe aber die Nächstenliebe gemeint und den Leuten in Korinth geraten, andere Menschen so anzuschauen, "wie Gott uns ansieht. Dran denken, dass Gott uns lieb hat, mit unseren Fehlern und Schwächen. Dass ihr in dieser Liebe lebt und leben könnt, dass wünsche ich euch!", sagte der Prediger zu den Konfirmanden.

Weber fasste die Predigt zusammen: "Ihr meint also, dass Glaube, Hoffnung, Liebe einen Menschen zum Christen machen?" und Markert bestätigte: "Ja, genau - und sie machen einen Christen zum Menschen!"

Jeder Konfirmand bekam dann einen Schlüsselanhänger mit Kreuz, Anker und Herz, den Symbolen für Glaube, Hoffnung und Liebe. Nach der Tauferinnerung und dem Glaubensbekenntnis stellte Schmidt die Konfirmationsfrage. Dann kamen die Jugendlichen in Gruppen zum Altar und wurden eingesegnet. Kirchenvorsteher Günter Eger gratulierte den Konfirmanden und lud sie ein, weiter in der Gemeinde aktiv zu ein. Döpp wandte sich an die Paten, die den Konfirmanden und ihren Eltern besonders verbunden sind. Ihre Patenschaft sei jetzt zu Ende, aber als Vertrauensperson werde ihre bisherige Beziehung zu den Jugendlichen und ihren Eltern auch über die Konfirmation hinaus Bedeutung haben.

Erstes Abendmahl

Dann feierten die Jugendlichen erstmals als mündige Christen mit der Gemeinde das Abendmahl. Doris Weidner an der Orgel und der Posaunenchor unter der Leitung von Daniel Thurner begleiteten den Gottesdienst musikalisch.
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