19.10.2017 - 16:50 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Künstlerhaus Andreas-Stadel öffnete seine Pforten zu den traditionellen Kulturtagen "Stadt Grün" zwischen buntem Herbstlaub

Regensburg. Das Künstlerhaus Andreas-Stadel scheint einen Pakt mit dem Wettergott zu haben. Denn das "Haus für die Kunst" in Stadtamhof präsentiert sich bei den Kulturtagen gefühlsmäßig jedes Jahr bei herrlichstem Herbstwetter.

Philipp Hennevogl ist diesjähriger Gastkünstler im Künstlerhaus Andreas-Stadel. Er zeigt dort Linolschnitte mit Architektur und Natur. Foto: Wolke
von Susanne WolkeProfil

Dabei zeigt sich stets, wie das ehemalige Salzlager seiner neuen Bestimmung als Ort der Kunst gerecht wird. Auf zwei Stockwerken voller Ateliers führen Künstler auch diesmal vor, was in der Kunstschmiede das ganze Jahr über passiert: Eine Reihe junger Stipendiaten erhält hier in mietfreien Räumen die Möglichkeit, sich als Künstler zu etablieren. Sonderausstellungen ergänzen die Kulturtage.

Architektur und Urbanes

Dementsprechend vielseitig ist auch Programm. "Stadt Grün", lautetet das Motto - auch in Anlehnung an die Einzelausstellung Philipp Hennevogls. Der diesjährige Gastkünstler ist noch bis Ende Oktober mit einer Auswahl teils großformatiger Linolschnitte zu sehen. Alle Motive präsentieren architektonische oder urbane Szenen, oft auch im Zusammenspiel.

Daneben gibt es im Andreas-Stadel ein ganzes Sammelsurium künstlerischer Positionen. Wie Perlen an einer Schnur reihen sich die Räume der unterschiedlichen Künstler aneinander. Derzeit gibt es Buchkunst von Roland Holzer, Skulpturen aus selbst geschöpftem Papier von Paula Jiun No sowie Schmuck und Porzellan von Zuzana Kovalcikova. Auch etliche junge Künstler, auf dem Sprung zum größeren Bekanntheitsgrad, sind vertreten: Alexander Rosols großstädtische Bildmontagen gehören mittlerweile zum festen Bestand der hiesigen Kunstszene.

Vielseitige Exponate

Das gleiche gilt für Stefan Giesbert Fromberger und dessen Fantasy-Figuren aus Kunststoff. Christina Kirchinger präsentiert in ihrem Atelier nicht nur ihre eigenen Arbeiten in traditioneller Druckgrafik, sondern auch die oftmals amüsanten Werke französischer Kollegen. Das Holzbildhauer-Duo Katharina Ganslmeier und Markus Genzwürker zeigt seine beständige Entwicklung auf: Die ehemals sehr natürlich wirkenden Arbeiten der beiden sind einer sakralen Opulenz aus schweren Falten, Gold und Strahlenkränzen gewichen. Die Rückbesinnung der Holzbildhauer auf kirchliche Elemente beschränkt sich allerdings allein auf die Ästhetik. Auch die weiteren Einrichtungen, die im Kunsthaus untergebracht sind, gewähren bei den Kulturtagen Zugang. Die Akademie für Gestaltung, der Heimatverein "Statt am Hoff" sowie das hauseigene Kino und Café: Sie alle garantierten einen abwechslungsreichen Kunst-Genuss.

"Stadt-Grün"

Die Ausstellung "Stadt-Grün" mit Linolschnitten Philipp Hennevogls läuft noch bis Freitag, 27. Oktober, im Großen Saal im Künstlerhaus Andreas-Stadel, Andreasstraße 28. (wsu)

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Weitere Informationen:

www.kuenstlerhaus-andreasstadel.de

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