Lesung mit Leonhard F. Seidl am Dienstag im Literaturhaus
Gegen Fanatismus stellen

Kultur
Sulzbach-Rosenberg
18.03.2018
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"Fronten" heißt der neue Kriminalroman von Leonhard F. Seidl. Unter der Moderation von Patricia Preuß liest er im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus und in Zusammenarbeit mit dem Bündnis für Toleranz und Integration der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach am Dienstag, 20. März, um 19.30 Uhr im Literaturhaus Oberpfalz.

Ein bosnischer Waffensammler läuft Amok, ein "Reichsbürger" sinnt auf Rache, und eine muslimische Ärztin gerät zwischen die Fronten - ein Kriminalroman nach einem wahren Fall. Die kurdische Ärztin Roja Özen ist vorbildlich integriert in der oberbayerischen Kleinstadt Auffing. Doch dann erschießt der Bosnier Ayyub Zlatar, als Kind aus Srebrenica geflohen, auf der Wache drei Polizisten - und verschont die anwesende Roja. Alles sieht nach einem Anschlag des IS aus. Roja wird als Komplizin verdächtigt.

Ein hochaktueller Kriminalroman über Rassismus und Fanatismus in einer Gesellschaft voller Angst und über den Mut, sich dem entgegenzustellen. "'Fronten' ist der Roman zur politischen Situation heute - von wegen Littérature engagée ist überflüssig. Sie ist notwendiger denn je, und Leonhard F. Seidl ist ihr Protagonist." urteilt Krimi-Kritiker Thomas Wörtche.

Leonhard F. Seidl ist Absolvent des Seminars "Kriminalromane" der Bayerischen Akademie des Schreibens. Er hat bereits die Kriminalromane "Mutterkorn", "Viecher" und "Genagelt" veröffentlicht. Seidl wurde 1976 in München geboren und lebt heute in Nürnberg.

Der Eintritt zur Lesung beträgt sieben Euro, ermäßigt fünf, Reservierungen und Informationen unter 09661/815 959-0 oder info@literaturarchiv.de.
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