24.11.2017 - 20:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Neuer Kommunikationsraum im Stadtmuseum Scheune mit Leben erfüllen

In Sachen Museumskonzept oder Auslagerung von Exponaten hat es schon mal strittige Ansichten gegeben. Über den neu geschaffenen Kommunikationsraum im Stadtmuseum herrschte aber nun einhellige Freude. Nach längerer Wartezeit ist in der sogenannten Museumsscheune ein Areal entstanden, das nun für Vernissagen, Konzerte oder Empfänge genutzt werden kann. Bürgermeister Michael Göth und Fördervereinsvorsitzender Peter Lang freuten sich, einen weiteren Meilenstein zur Neukonzeptionierung des Stadtmuseums öffentlich präsentieren zu können. "Diese Raumgestaltung ist durch Entzerrung, Auslagerung und Umgestaltung möglich geworden", erklärte das Stadtoberhaupt. Genannt wurde hier auch der Bereich "Ockerbergbau", dessen Exponate Heimatpfleger Walter Schraml in Neukirchen überlassen wurden, wo ein engerer Bezug zur Thematik gegeben sei. Andere Ausstellungsstücke fanden in der ehemaligen Gerätewart-Wohnung im Sulzbacher Feuerwehrhaus eine Bleibe.

Mit 60 Stühlen kann der neue Kommunikationsraum für Vernissagen, Konzerte und Empfänge ausgestattet werden. Im Hintergrund besprechen (von links) Hauptamtsleiter Hans Gebhardt, Bürgermeister Michael Göth und Fördervereinsvorsitzender Peter Lang die Neugestaltung. Bilder: Royer (2)
von Andreas Royer Kontakt Profil

Peter Lang sah mit der Neugestaltung der Museumsscheune, die im engeren Sinn auch den Eingangsbereich des Stadtmuseums ausmacht, einen langgehegten Wunsch des Fördervereins erfüllt. "Unsere Aufgabe ist gemäß Satzung auch der weitere Ausbau des Museums, wozu dieser Teilschritt genau passt."

Ein wesentlicher Punkt der Umgestaltung sei der Standortwechsel der E-Lok und des Wagens der Grubenbahn gewesen, die jetzt nicht mehr zentral im Raum stünden, sondern an den Wänden Platz fanden. Hier galt der Dank besonders der Firma Kalkbrenner, die dabei fachmännisch unterstützte. Der Förderverein werde sich auch weiterhin tatkräftig und finanziell beim Stadtmuseum einbringen. Mit der Anschaffung von 60 Stühlen, drei Hygrometern, eines interaktiven Flachbildschirms und einer neuen Beleuchtung habe der Verein dann rund 32 000 Euro für den Kommunikationsraum investiert.

"Wir wollen vor allem durch die Attraktivitätssteigerung auch junge Leute ins Stadtmuseum bringen", äußerte Peter Lang einen weiteren Wunsch. Vonseiten der Stadt sagte Bürgermeister Michael Göth Unterstützung bei allen Vorhaben zu.

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