17.04.2017 - 20:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Schwarz - eine Farbe der Kunst Roman Friedrich begeistert bei Vernissage in der Galerie der Gruppe 81

Eine gelungene Vernissage bot Roman Friedrich zahlreichen Gästen in den Ausstellungsräumen der Gruppe 81 in der Frühlingstraße 10 mit "Schwarz - eine Farbe der Kunst". Bernhard Müller stellte den in Sulzbach-Rosenberg nicht unbekannten Geigenwanger Künstler vor.

Roman Friedrich (links) wurde von Bernhard Müller (Zweiter von links) begrüßt, und die drei Sulzbacher Bürgermeister zeigten sich beeindruckt von seinen exklusiven Werken. Bild: mma
von Autor MMAProfil

(mma) Der gebürtige Oberfranke hat nach seiner Ausbildung zum Keramiklithographen ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg absolviert, erfuhr man. Nach einem Praktikum bei Professor Dr. Brachert folgte ein weiteres Praktikum am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg, bevor Roman Friedrich als Maler und Grafiker arbeitete.

In Oberpfalz verliebt

Bereits vor 20 Jahren habe er sich nun "mit der Oberpfalz infiziert". Nach seinen Worten "verliebte er sich regelrecht in Landschaft und Leute" und wolle gar nicht mehr weg. Mehr als zehn Mal hat er nun bereits in Sulzbach-Rosenberg ausgestellt und ist begeistertes und aktives Mitglied der Gruppe 81 geworden.

Friedrich informierte alle über die Historie der Farbe Schwarz, welche "am anfälligsten für allerlei Bedeutungen" sei: "Schwarz verfügt über eine Nichtidentität wie keine andere Farbe", fuhr er fort, und ihr "exklusiver Bedeutungsinhalt" sei aus der Kunst nicht wegzudenken. Von der Höhlenmalerei bis hin zu Malewitschs "schwarzem Quadrat" sei schwarz "unsterblich und von enormer Verselbständigung".

Bürgermeister Göth verwies jede "Schwarzmalerei" der Gruppe 81 ins Fantasiereich und hoffte auf weitere Erfolge und viele Besucher, besonders bei der großen Präsentation aller Künstler während des Altstadtfestes. Bereits am Donnerstag vor dem Fest werden alle Künstler Werke in den Räumen der Gruppe präsentieren und sicher viel Zuspruch finden.

Oft dreidimenisonal

Auch die beiden stellvertretenden Bürgermeister Günter Koller und Hans-Jürgen Reitzenstein zeigten sich, wie viele weitere Besucher, beeindruckt von der "außergewöhnlichen, konsequenten und spannenden" Farbgestaltung mit viel Schwarz der oft dreidimensionalen Bilder.

Kraftvoll und lebendig

Sie seien "kompakt, tiefgründig, lebendig, kraftvoll und doch homogen", hörte man immer wieder. Gerade ihre Lebendigkeit zeige die Bedeutung von Schwarz auf eine außergewöhnliche Art und Weise.

Gefragt nach den Quellen seiner Inspiration, versicherte der Künstler, dass ihn beim Flanieren oft Dinge ansprechen würden, von den meisten Leuten wohl ungeachtet, "von sich aus". So erklärten sich unter anderem auch zwei Werke, welche aus schwarz bemalten Flaschenkartons mit edlen goldenen Kontrapunkten mystisch anmutende Reliefs zaubern und manche Betrachter zu neuem Sehen animieren.

Öffnungszeit

Ein Besuch der Werke von Roman Friedrich und anderen Künstlern ist bis zum 19. Juni jeden Samstagnachmittag von 13 bis 17 Uhr möglich in der Galerie der Gruppe 81 in der Frühlingstraße.

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