Tausende Besucher bei der 4. Rosenberger Dorfweihnacht
Von Glühbier bis Hochofen

Eine Untergruppierung des Stiber-Fähnleins ist die Feuergruppe Ardere Lilium. Zum Ausklang der 4. Rosenberger Dorfweihnacht zeigten die jungen Damen und Herren eine Feuer-Show der Extraklasse. Bild: gf
Kultur
Sulzbach-Rosenberg
05.12.2016
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Der Posaunenchor des CVJM Rosenberg unter der Leitung von Kurt Lehnerer zeigte mit einem perfekten und vielbeklatschten Auftritt, warum er zu den besten seiner Art im weiten Umkreis gehört. Bild: rlö

Tausende Besucher strömten am Wochenende ins "Dorf". Bürgermeister Michael Göth eröffnete zusammen mit Landrat Richard Reisinger die 4. Dorfweihnacht und dankte den Initiatoren. Die "Dorfgemeinschaft" bewies einmal mehr eindrucksvoll ihren Zusammenhalt.

Was sich aus einer Idee der Bürger heraus entwickelt hat, kann sich sehen lassen. Das betonten auch die Gäste bei der Eröffnung. Organisator Christian Weiß, zugleich Sprecher der Interessengemeinschaft Freunde Rosenbergs, zeigte sich stolz angesichts der über 25 Anbieter, Privatleute, Vereine aber auch Gewerbetreibenden.

Dabei soll der Markt nicht nur dazu anregen, das eine oder andere Weihnachtsgeschenk zu kaufen oder die kulinarischen Angebote zu genießen. "Wir wollen vielmehr ein Treffpunkt für alle hier sein, für die Rosenberger und ihre Gäste", so Weiß. Dafür brauche es viele Helfer, die zwei Tage geschuftet haben, um eine weihnachtliche Budenstadt präsentieren zu können. Weiß dankte nicht nur ihnen, sondern auch der Stadtverwaltung mit dem Bauhof für die unbürokratische Zusammenarbeit. Die Dorfweihnacht war gleichzeitig Verkaufsstart für das "Rosenbladl", das neue Dorf-Magazin.

Seine Premiere bei der Dorfweihnacht feierte Landrat Richard Reisinger. Er könne den "Stolz in den Gesichtern der Rosenberger über ihren eigenen Weihnachtsmarkt sehen". Er wünschte beschauliche Stunden mit schönen Begegnungen und dankte den Machern für ihre Initiative.

"Neue Mitte"

Die hervorragende Organisation lobte Bürgermeister Michael Göth. Er plädierte gleich zu Beginn für eine Fortsetzung im nächsten Jahr. Er freute sich dass die "Neue Mitte Rosenbergs" heuer als Parkplatz schon genutzt werden könne. Er dankte den Freunden Rosenbergs dafür, dass sie die Unterschriftenaktion zum Erhalt des Hochofens ins Leben gerufen habe: "Wir müssen gemeinsam für den Erhalt des Hochofens kämpfen." Es dürfe nicht immer nur um den wirtschaftlichen Nutzen des Geländes gehen. "Es muss auch seine kulturhistorische Bedeutung hervorgehoben werden", plädierte das Stadtoberhaupt. Schließlich habe die bayerische Stahlindustrie mit der Maxhütte Pionierarbeit für den heutigen wirtschaftlichen Erfolg Bayerns geleistet.

Die Dorfweihnacht selbst ließ keine Wünsche offen. Die Organisatoren hielten ein tolles Angebot für die Besucher aus dem ganzen Landkreis bereit. Da blieben keine Wünsche offen. Fast schon unübersichtlich die Auswahl verschiedener Glühweine. Freunde selbstgemachter Liköre kamen ebenso auf ihre Kosten wie Liebhaber von Honig, vielen weiteren Imkerei-Produkten oder Selbstgebackenem.

Bei alledem durfte das schon legendäre Glühbier nicht fehlen. Wer auf der Suche nach dem einen oder anderen Weihnachtsgeschenk war, wurde ebenfalls fündig. Selbst hergestellter Schmuck oder Weihnachtsdekoration, Socken, Adventsgestecke oder Plätzchen - die Auswahl war schier unendlich. (Zum Thema)

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Alle Bilder zur 4. Rosenberger Dorfweihnacht im Internet: www.onetz.de

Kulturprogramm zur Dorfweihnacht

Sulzbach-Rosenberg. (kök) Das Kulturprogramm, für das Sepp Lösch, Vize der Freunde Rosenbergs, verantwortlich zeichnete, konnte sich ebenfalls sehen lassen. Das MuK (Musik- und Kulturzentrum in Rosenberg) präsentierte sich in hervorragender Weise mit den verschiedensten Gruppen. Der Posaunenchor des CVJM Rosenberg zauberte weihnachtliche Stimmung. Die historische Stiber-Tanzgruppe Laetissime Saltemus begeisterte mit Licht- und Reigentänzen. Zum Abschluss der Dorfweihnacht gab es noch eine tolle Feuershow von "Ardere Lilium", die auch bei den Stiberern beheimatet sind.
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