05.12.2016 - 16:42 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Tausende Besucher bei der 4. Rosenberger Dorfweihnacht Von Glühbier bis Hochofen

Tausende Besucher strömten am Wochenende ins "Dorf". Bürgermeister Michael Göth eröffnete zusammen mit Landrat Richard Reisinger die 4. Dorfweihnacht und dankte den Initiatoren. Die "Dorfgemeinschaft" bewies einmal mehr eindrucksvoll ihren Zusammenhalt.

von Autor KÖKProfil

Was sich aus einer Idee der Bürger heraus entwickelt hat, kann sich sehen lassen. Das betonten auch die Gäste bei der Eröffnung. Organisator Christian Weiß, zugleich Sprecher der Interessengemeinschaft Freunde Rosenbergs, zeigte sich stolz angesichts der über 25 Anbieter, Privatleute, Vereine aber auch Gewerbetreibenden.

Dabei soll der Markt nicht nur dazu anregen, das eine oder andere Weihnachtsgeschenk zu kaufen oder die kulinarischen Angebote zu genießen. "Wir wollen vielmehr ein Treffpunkt für alle hier sein, für die Rosenberger und ihre Gäste", so Weiß. Dafür brauche es viele Helfer, die zwei Tage geschuftet haben, um eine weihnachtliche Budenstadt präsentieren zu können. Weiß dankte nicht nur ihnen, sondern auch der Stadtverwaltung mit dem Bauhof für die unbürokratische Zusammenarbeit. Die Dorfweihnacht war gleichzeitig Verkaufsstart für das "Rosenbladl", das neue Dorf-Magazin.

Seine Premiere bei der Dorfweihnacht feierte Landrat Richard Reisinger. Er könne den "Stolz in den Gesichtern der Rosenberger über ihren eigenen Weihnachtsmarkt sehen". Er wünschte beschauliche Stunden mit schönen Begegnungen und dankte den Machern für ihre Initiative.

"Neue Mitte"

Die hervorragende Organisation lobte Bürgermeister Michael Göth. Er plädierte gleich zu Beginn für eine Fortsetzung im nächsten Jahr. Er freute sich dass die "Neue Mitte Rosenbergs" heuer als Parkplatz schon genutzt werden könne. Er dankte den Freunden Rosenbergs dafür, dass sie die Unterschriftenaktion zum Erhalt des Hochofens ins Leben gerufen habe: "Wir müssen gemeinsam für den Erhalt des Hochofens kämpfen." Es dürfe nicht immer nur um den wirtschaftlichen Nutzen des Geländes gehen. "Es muss auch seine kulturhistorische Bedeutung hervorgehoben werden", plädierte das Stadtoberhaupt. Schließlich habe die bayerische Stahlindustrie mit der Maxhütte Pionierarbeit für den heutigen wirtschaftlichen Erfolg Bayerns geleistet.

Die Dorfweihnacht selbst ließ keine Wünsche offen. Die Organisatoren hielten ein tolles Angebot für die Besucher aus dem ganzen Landkreis bereit. Da blieben keine Wünsche offen. Fast schon unübersichtlich die Auswahl verschiedener Glühweine. Freunde selbstgemachter Liköre kamen ebenso auf ihre Kosten wie Liebhaber von Honig, vielen weiteren Imkerei-Produkten oder Selbstgebackenem.

Bei alledem durfte das schon legendäre Glühbier nicht fehlen. Wer auf der Suche nach dem einen oder anderen Weihnachtsgeschenk war, wurde ebenfalls fündig. Selbst hergestellter Schmuck oder Weihnachtsdekoration, Socken, Adventsgestecke oder Plätzchen - die Auswahl war schier unendlich. (Zum Thema)

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Alle Bilder zur 4. Rosenberger Dorfweihnacht im Internet: www.onetz.deKulturprogramm zur Dorfweihnacht

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