02.05.2017 - 14:52 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Ulrike Anna Bleier liest aus ihrem ersten Roman: Kratzer am Dorfidyll

Fünf lange Jahre hat Luise nichts von ihrem Zwillingsbruder Ludwig gehört. Jetzt ist er wieder da; sitzt im Wohnzimmer der Eltern am Tisch, als wäre nichts geschehen.

Ulrike Anna Bleier liest morgen Abend im Literaturhaus Oberpfalz aus ihrem Romandebüt "Schwimmerbecken". Bild: Rynek
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So schildert es der Roman "Schwimmerbecken"; der erste der aus Regensburg stammenden Ulrike Anna Bleier. Erschienen ist das Buch im Herbst 2016 im Lichtung-Verlag. Am Donnerstag, 4. Mai, liest die Autorin daraus um 19.30 Uhr im Literaturhaus Oberpfalz. Die Moderation übernimmt Patricia Preuß, Programmleiterin des Literaturhauses. Der Eintritt kostet sieben Euro; ermäßigt fünf Euro. Reservierungen und Informationen unter 09661/8 15 95 90 oder info[at]literaturarchiv[dot]de.

Das Literaturhaus schreibt in einer Pressemitteilung zur Lesung: "In ihrem Roman erzählt Ulrike Anna Bleier von einer symbiotischen Geschwisterbeziehung. Trotz der einst engen Beziehung findet Luise keinen Zugang mehr zu ihm. Die lebensuntüchtige Tagträumerin, die als Schwimmlehrerin etwas Geld verdient, hat ihren klugen Bruder stets bewundert - ungeachtet seiner dunklen Wesenszüge.

Der Episodenroman folgt der sprunghaften Gedankenwelt seiner Protagonistin und entwickelt auf der Spur eines Familiengeheimnisses große Sogkraft, auch durch die dichte Bildsprache und ganz eigene Stimme, mit der die Autorin am Idyll des dörflichen Lebens kratzt."

Ulrike Anna Bleier ist 1968 in Regensburg geboren und lebt in Köln. Sie arbeitet als freie Autorin, Journalistin und Projektleiterin der Kölner Kulturpaten. Unter ihrem Pseudonym Greta von der Donau moderierte sie von 2013 bis 2015 zusammen mit dem Musiker Gunther von der Weiden die Radiosendung "Sex und andere traurige Sachen" im Internetradio 674.fm.

2014 erschienen ihre Erzählungen "Miriam" (Edition 12 Farben) und "Fränkie und das Wesen der Dinge" (Literatur Quickie). Weitere Texte veröffentlichte sie in Literaturmagazinen (unter anderem Poet, Erostepost, Lichtungen) und Anthologien.

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