03.09.2014 - 00:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

36. Brauchtumskirwa lässt keine Wünsche offen - Von Schlachtschüssel bis Geldbeutelwaschen Rosenberg in bester Feierlaune

von Autor ELRProfil

Ankündigen muss man sie im Prinzip nicht, sie steht schon lang im Terminkalender eines jeden Brauchtumsfreundes - die Rosenberger Kirwa. Drei Tage lang geht es vom 6. bis 8. September wieder um zünftige Musik, Schmankerln, Kuchen sowie um Kirwamoila und -boum.

Auch die 36. Rosenberger Kirwa bietet wie immer ein umfangreiches Rahmenprogramm, bei dem jeder Kirwagänger auf seine Kosten kommt. Vom 6. bis zum 8. September wir die Hauptstraße Rosenbergs wieder zur Festmeile. Eingeleitet werden die Feierlichkeiten mit den Kirchweihgottesdienst am Freitag, 5. September um 18 Uhr in der Johanniskirche und der Schlachtschüssel in Siebeneichen.

Muskelschmalz ist am Samstag gefragt

Nachmittags dürfen die Boum dann am Samstag ihre Muskeln unter Beweis stellen. Um 14 Uhr wird der Kirwabaum eingeholt und muss im Anschluss natürlich auf dem Festplatz aufgestellt werden. Zur Unterstützung spielen die "Hoglbouchan" für die fleißigen Arbeiter.

Ab 18.30 Uhr startet, nach der hoffentlich erfolgreichen Baum-Aktion, die Kirwagaudi auf dem Platz zwischen Baum und Podium. Für die Unterhaltung sorgt die Gruppe "Nachtwerk".

Der Kirwasonntag muss natürlich ganz traditionell mit einem gemütlichen Frühschoppen am Festplatz beginnen, sonst wär's keine Kirwa. Von 14 bis 16 Uhr begleiten die "Hubertusmusikanten" den Kirwabetrieb und spielen für die Besucher am Festplatz auf. Ab 14.30 Uhr startet dann, was eine Kirwa ausmacht: Zunächst werden Kirwamoila eingeholt und anschließend setzt sich der Kirwazug in Richtung des Kirwa-Wahrzeichens in Bewegung.

Bereits sehnsüchtig von den Besuchern erwartet, beginnt im Anschluss das Austanzen. Die Rosenberger Kirwaboum führen ihr Moidl zur Musik der "Birgländer Musikanten" um den Baum. Dabei warten alle gespannt aufs Klingeln des Weckers, der wie in jedem Jahr das Oberkirwapaar ermitteln wird. Dieses muss ein Steinkrügl und ein Schultertuch vom Kirwabaum holen.

Abends ab 18.30 Uhr ist wieder Kirwagaudi und Tanz für alle Gäste angesagt. Hierzu gewährleisten die "Alfelder Musikanten" beste Stimmung rund um den Baum.

Und weiter geht's auch Montag und Dienstag

Die "Noukirwa" beginnt am Montag um 16 Uhr mit dem Empfang des Bürgermeisters Michael Göth. Zur gleichen Zeit startet am Festplatz der Kirwabetrieb, natürlich wie immer mit zünftiger musikalischer Unterhaltung. Ab 18 Uhr übernehmen die "Birgländer Musikanten" das Regiment am Festplatz und sorgen dafür, dass es niemanden auf den Bänken hält.

Gegen 19 Uhr sind dann die "Alten" dran. Frühere Kirwapaare zeigen, dass sie das Austanzen nicht verlernt haben. Und im Laufe des Abends folgt auch die Kirwabaumverlosung.

Am Dienstag, 9. September, heißt es dann Abschied nehmen von der schönen Kirwazeit. Zum Ausklang treffen sich die Kirwaboum um 18 Uhr zum Geldbeutelwaschen an der "Flei". Natürlich wird es auch hier nicht an musikalischer Begleitung fehlen. Danach heißt es wieder ein Jahr warten, bis Dirndln und Lederhosen wieder aus den Schränken geholt werden.

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