16.08.2014 - 00:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

36. Vater-Kind-Zeltlager der Gemeinschaft St. Georg bei Nittenau schlägt alle Rekorde Riesenspaß mit Maximal-Besetzung

Um 7.30 Uhr läutet die Glocke, dann beginnt ein neuer Tag voller Attraktionen: Väter und Kinder krabbeln aus ihren Zelten, versammeln sich vor dem Frühstück ums Lagerkreuz und freuen sich schon auf tolle Erlebnisse. Die Gemeinschaft St. Georg, Förderer der Georgs-Pfadfinder, führt diese Tradition schon seit 36 Jahren mit einem Vater-Kind-Lager für Mitglieder fort.

Das Künstlerzelt durfte von allen bemalt werden - mit vollem Körpereinsatz.
von Joachim Gebhardt Kontakt Profil

Das Zeltlager der Superlative "Scout 2014" hat heuer bei herrlichem Wetter eine neuen Rekordmarke gesetzt - die Zeltstadt beherbergte teilweise bis zu 150 Personen!

Seit einem Dreivierteljahr liefen die Vorbereitungen, das Leitungsteam um Lager-Chef Peter "Zett" Zimmermann und GSG-Chef Thomas Zellerer hatte heuer das Motto "Künstler" gewählt. Also drehte sich alles um Kunst in ihren vielfältigsten Formen. Auf dem weitläufigen Lagerplatz bei Nittenau am Regen-Ufer gruppierten sich die bunten Zelte rund um die mächtige Feuerstelle. Das von Armin Kraus entworfene Lagerkreuz bildete den Mittelpunkt aller Aktivitäten. Mehrmals täglich kamen hier alle zusammen, um die neuesten Angebote und Aufgaben zu hören.

Bilder am Kreuz

Die Lagerregeln verdeutlichte man durch Bilder am Kreuz, jeder Teilnehmer erhielt eine Baskenmütze als Künstlersymbol. Zum Auftakt stellten die Kursleiter ihre Themen vor, bemalten sich plötzlich gegenseitig und animierten so die Kinder, das Kunst-Zelt ebenfalls farbig zu gestalten. Handabdrücke aller Lagerteilnehmer verzierten eine Leinwand am Kreuz.

Mit dem Dekan

Eine "Kreativ-Wanderung" mit einstündiger Kanufahrt, der traditionelle musikalisch umrahmte Lager-Gottesdienst (diesmal mit Dekan Walter Hellauer persönlich), eine Vernissage mit Skulpturen-Wettbewerb, viele stimmungsvolle Lieder zur Gitarre am Lagerfeuer und jede Menge anderer Aktivitäten ließen "Scout 2014" zu einem Höhepunkt werden.

Besonderes Lob verdient die Küche: Die insgesamt siebenköpfige, seit Jahren eingespielte Mannschaft rund um Chefkoch Stephan Wiesneth schaffte es, fast eine Woche lang dreimal täglich Super-Verpflegung anzubieten, vom Spanferkel über Semmelknödel mit Gulasch, Lasangne, Spaghetti bis zu Kaiserschmarrn und Grill-Sachen (siehe auch Infokasten). Als Krönung schwammen sie sogar nachts mit Fackeln den Regen hinab!

Ehren-Scout für Gründer

Große Ehrung zum Schluss: GSG-Senior und -gründer Dieter Pickelmann erhielt für sein Lebenswerk den Ehren-Scout - er ist gewissermaßen der "Gandalf" der Truppe. Das größte Lager weit und breit fand sein Ende im Abschlusskreis nach dem Aufräumen: Die Pfadfinder-Idee von der Verantwortung für die Erde lebt in allen weiter.

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