Adolf Schatz feiert seinen 80. Geburtstag
Sulzbacher Urgestein

Der Jubilar Adolf Schatz (Vierter von links) mit MdL Reinhold Strobl, Gudrun Kahl (LAG Mali), Bürgermeister Michael Göth, Landrat Richard Reisinger, Ehefrau Helma Schatz, Achim Bender (SPD-Ortsvorsitzender), Wolfgang Bernd (DGB-Kreisvorsitzender), Petra Schilling (stellvertetende DGB- Kreisvorsitzende). Bild: cog
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
03.05.2013
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Am 1. Mai 1933 wurde Adolf Schatz in der Pfarrgasse 126 in Sulzbach geboren. Er wohnt immer noch dort, auch wenn die Adresse heute Lange Gasse 2 ist, denn 1954 wurden die Straßen umbenannt. Jetzt feierte das Sulzbacher Urgestein seinen 80. Geburtstag.

Adolf Schatz war das 13. Kind der Familie, das jüngste der zweiten Frau seines Vaters. Schon als Kind arbeitete er als Hütejunge in Schwand (Bachetsfeld), nach der Volksschule lernte er Betriebsschlosser bei der Maxhütte. Später besuchte er die Technikerschule Nürnberg. Weil er nicht von der MH geschickt wurde, sondern auf eigene Initiative Fortbildung machte, musste er kündigen und konnte nicht zurück zur Hütte.

Gesellschaftlich engagiert

Also ging er als "bayerischer Gastarbeiter", wie er sagte, nach Wuppertal, kehrte aber 1955 nach dem Tod seines Vaters zurück, um der verwitweten Mutter beizustehen. Als Industriemeister fand er zunächst Arbeit in der Malzfabrik. Dort lernte seine Frau Helma kennen, die als Chemielaborantin arbeitete. Inzwischen sind die beiden seit 53 Jahren glücklich verheiratet. Die beiden Söhne sind längst erwachsen. Ganzer Stolz der Großeltern ist die 22-jährige Enkelin.
Adolf Schatz' ganzes Leben war geprägt von gesellschaftlichem Engagement. Schon 1947 trat er als junger Lehrling in die IG Metall ein, machte viel Jugendarbeit und gehörte auch über 20 Jahre dem Vorstand des Ortskartells an. 1950 gründete er zusammen mit seinem Vater in Sulzbach-Rosenberg die Pfadfinder vom Stamm Graf Gebhard wieder, die von den Nazis verboten worden waren.

Aktiv in der SPD

1972 schloss er sich der SPD an. Zweimal war er im Ortsvorstand, bekleidete zeitweise das Amt des Organisationsleiters und leistet auch heute noch Arbeit an der Basis. Als überzeugter Demokrat engagiert er sich auch bei der Plattform gegen Rechts.

Auch in der Arbeiterwohlfahrt ist er Mitglied. Dort wurde er auf die LAG Mali aufmerksam, die Entwicklungsprojekte in dem afrikanischen Land unterstützt. Im Winter 2006/7 war Schatz sogar für zwei Wochen in Mali. Noch immer denkt er gern an den herzlichen Empfang zurück.

In jüngeren Jahren hat er beim TV 1863 "jede Menge Sparten durchgemacht". Jetzt wandert mit dem Fränkischen Albverein. Er genießt die Zeit mit der Familie und liest jeden Tag seine SRZ, für die er früher auch geschrieben hat. Zahlreiche Freunde, Verwandte, Nachbarn, politische Weggefährten und der Pfarrer gratulierten dem Jubilar zum Geburtstag. Die SRZ schließt sich gerne an!
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