27.10.2011 - 00:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Aktionstag im Museum mit Gernots Gefolge lässt 30-jährigen Krieg lebendig werden - Schau endet Von Musketieren und hölzernen Eseln

Eine etwaige Ahnung, wie gewaltig und laut die Waffen des 30-jährigen Krieges waren, bekamen jetzt die Besucher im Stadtmuseum. Beim Aktionstag zum Schlachtengetümmel von 1618 bis 1648 sorgte Gernots Gefolge für etliche authentische Darstellungen, da durften natürlich auch Böllerschüsse nicht fehlen. Das Museum machte damit Werbung für die neue Abteilung "Militär, Garnison Sulzbach". Außerdem beschloss es so die Sonderausstellung "Vorsicht Baustelle".

von Autor KÖKProfil

Das Stadtmuseum lud zum Aktionstag unter dem Motto "Musketiere, Landsknechte und Weibsvolk" und viele Besucher nutzten die Gelegenheit zu einer Reise in die Zeit des 30-jährigen Krieges. Zu sehen gab es einiges: Der Historische Verein 30-jähriger Krieg Sulzbach-Rosenberg, Gernots Gefolge, hatte eigens ein Programm zusammengestellt: Dabei waren schon die Mitglieder selbst in ihren historischen Gewändern ein authentischer Hingucker.

Zinngießer und Militärstrafe

Sie luden die Besucher in gemütlicher Runde nicht nur zu Kaffee und Kuchen, sondern stellten auch ihren Verein vor. Einige Schautafeln widmeten sich verschiedenen Themenbereichen. Ein Zinngießer zeigte sein Handwerk, und wer wollte, durfte es auch gleich selbst ausprobieren. Die Militärstrafe "hölzernes Eselreiten" konnte gleich an Ort und Stelle ausprobiert werden.

Staunend verfolgten die Besucher auch das lautstarke Böllerschießen. Passend dazu gab es eine kleine Ausstellung von Waffen des 30-jährigen Krieges - Erklärungen der Experten inklusive. Außerdem vervollständigte zum Abschluss eine Show der Feuerspucker den Auftritt des Historischen Vereins.

Chefin führt zum Abschluss

Wer darüber hinaus einen Abstecher ins Museum machte, hatte an diesem Tag die Gelegenheit, von der Leiterin des Hauses, Edith Zimmermann, durch die Sonderausstellung "Vorsicht Baustelle!" geführt zu werden. Die Schau gewährte schon in den vergangenen Wochen einen Einblick in die letzten 25 Jahre des Stadtmuseums in der Neustadt und demonstrierte die vielfältigen Aufgaben der Einrichtung, die eben immer "Baustelle" ist. Abgebaut wird jetzt auch die Sonderschau, um eben wieder Platz zu schaffen für die neue Adventsausstellung.

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