Anwesen Luitpoldplatz 16 nach Umbau eröffnet - Denkmalgerecht saniert - Sechs Apartments
Schritt zur "Stadt der Zukunft"

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
29.04.2013
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"Die Stadt der Zukunft ist gastfreundlich, jeder Gast bekommt eine Unterkunft!" Besser hätte Dekan Karlhermann Schötz, der mit Dekan Walter Hellauer das Haus segnete, es nicht formulieren können: Das frisch sanierte Anwesen Luitpoldplatz 16 ist ein Schmuckstück, sechs neue Wohnungen komplettieren das Mietangebot der Herzogstadt. Ein multifunktionales Gebäude ist neben dem bekannten "Fuchsbeck" entstanden, das sich mit ihm genauso ergänzt wie die Besitzer - auch das sind Brüder...

Wie viele andere Gebäude ist auch das alte Haus Luitpoldplatz beim großen Stadtbrand 1822 zerstört und später wieder aufgebaut worden - seine Wurzeln sprich seine Keller sind aber viel älter: Die Geschichte reicht bis ins 14 Jahrhundert zurück.

Das Miteinander müsse stimmen in der Stadt der Zukunft, meinte Dekan Schötz, und sein Kollege Walter Hellauer wies auf die enorme Eigenleistung der Familie Ertel hin. Auch Häuser hätte Charakter und Seele, hier sei ein Beitrag zurlebenswerten Stadt entstanden.

Auch Stadt half mit

Nachdem die beiden Geistlichen um Gottes Segen für Haus, Bewohner und Besucher gebeten hatten, drückte auch Bürgermeister Michael Göth seine Hochachtung und seinen Dank aus: Eine äußerst gelungene Stadt-Aus- bzw. Eingangssituation präsentiere sich hier zwischen "Bayerisch-Hof"-Gästehaus und dem ehemaligen Schall-Anwesen. Auch die Stadt habe mit 160 000 Euro über die Städtebauförderung ihren Beitrag geleistet zur gelungenen Sanierung.
"Zwei Jahre richtigen Stress" bilanzierte Eigentümer Hans Ertel. Lediglich in den eigentlichen Bauphasen habe er sich durch Mithilfe selbst entspannen können. Besonders die letzten 14 Tage seien sehr anstrengend gewesen. Hans Ertel dankte seiner Familie, Vater, Mutter, "die immer für mich da waren", und auch Bruder Armin mit Schwägerin für den enormen Einsatz für das Projekt.

Ausnahmslos zufrieden

"Auch mit den Handwerkern habe ich ausnahmslos gute Erfahrungen gemacht!", erinnerte sich der Privatinvestor, und er lobte auch den Bauleiter: "Ohne Architekt Martin Kunert hätte ich das nie geschafft, er hat den Bau geführt, als wäre es sein eigener!" Ertel vergaß auch die Mieterin Claudia Gäck nicht, die äußerste Geduld bewiesen habe, bis das Geschäft wieder eröffnet werden konnte.

Der bekannte Archäologe Dr. Mathias Hensch hatte hier bei Ausgrabungen gearbeitet und gab einen kurzen Einblick in die Geschichte: "Am Fuße der Burgmauer wurde hier im 14. Jahrhundert ein Graben verfüllt, an dem man das Haus errichtete. Das verwendete Holz stammt aus dem 10. Jahrhundert!" Ein uraltes Geschichtsdenkmal also, das jetzt zu neuem Leben erwacht sei. Das Projekt "Bodendenkmalpflege" habe hier hervorragend geklappt.

Anschließend feierten die Gäste im eindrucksvoll renovierten und gestalteten Keller, der übrigens über eine Zugangstür zum Fuchsbeck-Biergarten im Hof verfügt. Aber über diese Verbindung berichten wir später...
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