AOVE baut Energiemanagement-Portal auf
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Bei der Schulung stellten der Hausmeister der Hahnbacher Schule, Hans Eckl, und Bürgermeister Hans Kummert (von links) den Beteiligten die neue Steuerung der Heizzentrale als wichtigen Baustein eines kommunalen Energiemanagements vor. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
04.05.2013
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"Die beste Energie ist die, die nicht verbraucht wird. Dazu ist aber zunächst wichtig zu wissen, wo und wie viel Energie aufgewendet wird und wo die Einsparpotentiale liegen." Um den Weg einer optimalen Energieeinsparung zu beschreiten, baut die AOVE-Geschäftsstelle gemeinsam mit den Verwaltungen ein Internetportal "AOVE-Energiemanagement" auf.

Mitarbeiter von Gemeindeverwaltungen und kommunale Energiebeauftragte trafen sich dazu im Hahnbacher Rathaus zu einer ersten Informationsveranstaltung. Klimaschutzmanager Markus Schwaiger stellte die Vorteile eines effizienten Energiemanagements vor, wie das System in den AOVE-Kommunen umgesetzt werden soll. Grundlage sei die Datenerfassung und -verwaltung über eine Onlinedatenbank. Die Vorteile: Defekte Anlagenteile würden erkannt, Verbräuche überwacht und bei Unregelmäßigkeiten sichtbar. Gezieltes Controlling könne zudem Anstöße zu einem geänderten Nutzerverhalten geben.

In der sich anschließenden Diskussion stellten Teilnehmer die Sinnhaftigkeit mancher zu erfassenden Kennwerte in Frage und regten eine Prioritätenliste an. Diskussionsbedarf entstand auch hinsichtlich des Erfassungszeitraums, der sich am Kalenderjahr orientiert, was bei Schulen und Kindergärten nur bedingt Sinn macht. Nächster Schritt, ist nun die konkrete Datenerfassung.
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