AOVE legt Bilanz für 2012 vor: In allen Handlungsfeldern erfolgreich
Staatspreis als Krönung

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
17.04.2013
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Eine Erfolgsbilanz für 2012 legte die AOVE bei ihrer Jahreshauptversammlung für alle Handlungsfelder und insbesondere für die Bereiche regenerative Energien sowie demografischer Wandel und Soziales vor. Krönung der Aktivitäten war im November die Verleihung des Staatspreises.

Hans-Martin Schertl, AOVE-Vorsitzender und Vilsecker Bürgermeister, sprach von einem sehr erfolgreichen Jahr. Zum Bereich Energie sagte er, dass inzwischen elf Bürgersonnenkraftwerke am Netz seien. Sie hätten 2012 eine Rendite von vier Prozent für die Bausteinbesitzer erbracht. Schertl erinnerte, dass im April 2012 Klimaschutzmanager Markus Schwaiger seine Arbeit bei der AOVE aufgenommen hat. Zuständig sei er für ein vielfältiges Aufgabenfeld mit Aufbau eines Energiemanagements, Einführung einer CO2-Bilanzierung und Umrüstung der Straßenbeleuchtungen auf LED. Die AOVE-BioEnergie eG startete laut Schertl mit drei Fernwärmenetzen, weitere sind om Vorbereitung. AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer ergänzte, dass die Ausschreibungen für das Wärmenetz Hirschau/Nord mit rund 100 Anschließern ebenso in Vorbereitung sei wie die Wirtschaftlichkeitsprüfung für das Wärmenetz Schnaittenbach/Kemnath-Buchberg.

Zur AOVE-BürgerEnergie eG i.G. bedauerte sie, dass es trotz enormer Anstrengungen von Vorstand und Fachbeirat nicht gelungen sei, ein wirtschaftliches Projekt auf die Beine zu stellen. Derzeit stehe die Wirtschaftlichkeitsberechnung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage auf dem Prüfstand. Das AOVE-Projekt "Alt werden zu Hause" bezeichnete Vorsitzender Schertl als Leuchtturmprojekt. Als Indiz für die Wertschätzung der Arbeit der AOVE wertete Schertl die Verleihung des Staatspreises durch Minister Helmut Brunner als "Anerkennung der hervorragenden Leistungen bei der Entwicklung einer nachhaltigen und interkommunalen Kooperation mit vielfältigen Handlungsansätzen, insbesondere zur Energiewende und zum Zusammenleben der Generationen".
Schertl erklärte, dass das Projekt "Taschengeldbörse" mittlerweile landkreisweit weitergeführt werde und das Frauennetzwerk "Synergia" erfolgreich sei. "Klappern gehört zum Handwerk", stellte Schertl fest. Im Anschluss ehrte er 57 Mitglieder, die der AOVE seit ihrem Start vor zehn Jahren die Treue halten. Angesichts der seit Jahren stagnierenden Mitgliederzahl appellierte er an alle, verstärkt Werbung zu betreiben.
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