08.12.2011 - 00:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen blickt auf 40 Jahre Arbeit zurück "Vorreiter für die gesamte Region"

Im Dezember 1971 wurde die SPD-Frauengruppe in der Herzogstadt gegründet - und das ein Jahr bevor der Parteivorstand der SPD überhaupt beschloss, eine Arbeitsgemeinschaft für Frauen einzurichten. Bei der Jubiläumsfeier der AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) im Sportparkrestaurant blickten die Genossinnen auf vier Jahrzehnte erfolgreiche politische Arbeit zurück.

von Autor KÖKProfil

Alle waren sich mit der SPD-Kämpferin Käthe Strobel einig: "Politik ist eine viel zu ernste Sache, als dass man sie allein den Männern überlassen könnte!" Vorsitzende Renate Dümmler konnte neben den heute aktiven Frauen auch ehemalige Vorstandsmitglieder sowie zahlreiche Gäste begrüßen. Programmhöhepunkt der Jubiläumsfeier war der Auftritt des Ballettstudios Magic Shoes. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer zeigten ihr ganzes Können mit Ausschnitten ihrer Michael Jackson Show "Follow my steps". Ein klassischer Tanz, eine Darbietung auf Spitze sowie rockige Elemente begeisterten auch die SPD-Frauen und ihre Gäste.

Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurden auch drei Neumitglieder offiziell begrüßt: Marianne Bonatis, Eugenia Dottai sowie Natalia Obinotschnie sind gleich zu Beginn aktiv in die Arbeit eingestiegen. Für ihre langjährige Arbeit und ihre Treue zur AsF wurden Annemari Krüger, Helga Raum, Hildegard Geismann, Ute Bender, Angelika Kreuzer, Petra Schilling, Christa Hubert, Helene Schwarz, Else Leibig und Gisela Völlger mit einem Geschenk bedacht.

Gründungsmitglieder

Eine besondere Ehrung erfuhren die beiden Gründungsmitglieder Helga Neuberger aus Königstein und Gesche Zimmermann aus Neumarkt. 2. Vorsitzende Kerstin König dankte im Namen der AsF der Vorsitzenden.

Viel Lob und Dank gab es auch von den Genossen. Bürgermeister Gerd Geismann war sich sicher, "dass sich die Gründungsmitglieder freuen, wenn sie sehen, was aus ihrer Idee geworden ist." Sulzbach-Rosenberg sei eben auch bei der AsF ein Vorreiter für die gesamte Region gewesen. "Sie war von Anfang an tief in der Gesellschaft verwurzelt und hatte einen bedeutenden Anteil am Aufblühen der Sozialdemokratie, in unserer Stadt und in der gesamten Republik."

Wichtige Stimme

In der Kommunalpolitik hätten die SPD-Frauen seit Jahrzehnten eine wichtige Stimme: "Ihr macht die Politik humaner, familien- und bürgerfreundlicher." Dass bei den SPD-Frauen stets die sozialen Aspekte im Vordergrund standen hob Ortsvereinsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Michael Göth hervor. Große Namen stünden für den Erfolg über Jahrzehnte. "Das zeugt von der Kontinuität eurer Arbeit. Deshalb sind aktive SPD-Frauen auch immer im Stadtrat und Kreistag vertreten."
Als Beispiel für das große gesellschaftliche Engagement erwähnte Göth, dass die AsF den Erlös der Teilnahme am Altstadtfest stets für wohltätige Zwecke spende. Auch Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl gratulierte den Genossinnen. Hildegard Geismann blickte in einer unterhaltsamen Präsentation auf die vergangenen 40 Jahre zurück. Mit vielen Fotos und Anekdoten ließ sie die Vergangenheit wieder aufleben.

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