27.07.2010 - 00:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Arbeitskreis Außen- und Sicherheitspolitik Amberg-Sulzbach besichtigt Schlackenberg Künftige Nutzung noch offen

von Autor SSIProfil

Normalerweise beschäftigt sich der Arbeitskreis Außen- und Sicherheitspolitik (ASP) der CSU vornehmlich mit der Sicherheit des Landes.

Der Kreisverband Amberg-Sulzbach machte nun aber eine Ausnahme: Bei der Besichtigung der Baustelle Schlackenberg erfuhren die Mitglieder, wie man eine 55 Meter hohe Deponie komplett abkapseln kann.

"Von Schwefel über Arsen bis Öl finden Sie in diesem Berg alle Arten von Giftstoffen", erklärte der stellvertretende Baudienststellenleiter Uwe Eger den rund 20 ASPlern. Den Berg komplett abzukapseln koste rund 54 Millionen Euro, dann bestehe keine Gefahr mehr für das Grundwasser.

Beeindruckt von den Dimensionen des Projektes interessierte die Mitglieder des ASP vor allem die spätere Nutzung des Berges. Diese sei aber tatsächlich noch nicht geklärt, so Uwe Eger.

Die 184 Bohrbrunnen zur Ölentsorgung riefen den Mitgliedern noch einmal das gigantische Maß an Umweltverschmutzung vor Augen, das über 100 Jahre Schlackenentsorgung der Umwelt rund um Sulzbach-Rosenberg angetan haben.
Bei seiner Vorstandssitzung im Sportpark widmete sich der ASP auch den aktuellen Problemfeldern der deutschen Sicherheitspolitik. Kreisvorsitzender Alan Ribica und weitere Vorstandsmitglieder machten dabei keinen Hehl daraus, dass sie vor allem mit der Arbeit des ASP auf Landesebene unzufrieden seien. Dort gäbe es keine Bereitschaft, die Meinung der Basis zu hören, so Patrick Fröhlich.

Erfreulich fiel dagegen der Rückblick des stellvertretenden Vorsitzenden Josef Tröster auf den ASP-Ausflug in den Harz aus, der bei allen Beteiligten sehr gut angekommen sei.

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