Ausstellungseröffnung in der Berufsschule "Was Promis glauben - die Rückkehr des Religiösen"
Religion gehört zur Zufriedenheit

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
12.11.2011
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(lz/bba) "Glauben Sie an Gott?" Mit dieser Frage musste lange Zeit kein Prominenter in den deutschen Talk-Shows rechnen. Das hat sich geändert, denn bei Maischberger, Kerner und Co. wird wieder über Glaubensüberzeugungen "getalkt".

Daran anknüpfend recherchierte der Münchner Studienrat Markus Kosian Statements von Prominenten zu Glaube, Gott, Kirche und entwarf unter Mitarbeit von Gernot Römpage eine profunde, bunte Ausstellung zum Thema "Was Promis glauben - die Rückkehr des Religiösen".

Nicht nur Materielles

Zum ersten Male machte diese Ausstellung nun Station in der Oberpfalz, die Oberstudiendirektor Reinhard Kretschmer in der Aula der Berufsschule vor den Fachangestellten für Arbeitsförderung eröffnete. Der Schulleiter bezog sich auf die Wünsche des Menschen nach Zufriedenheit im Leben und betonte, dass die Zufriedenheit nicht nur aus materiellen Dingen bestehen könne.

Es gebe im Leben, so Kretschmer weiter, auch andere Ebenen, bei denen die Besinnlichkeit oder die Sinnfrage in den Vordergrund trete. Dabei erinnerte der Redner auch an Aktionen wie "Weihnachten im Schuhkarton", bedachte aber auch Probleme im engeren Lebenskreis, die durch Behinderungen oder Krankheiten auch ganz plötzlich auftreten könnten. Auch hier sei die helfende Hand naher Menschen wichtig, und diese Mühe sei nicht umsonst, da durch die Dankbarkeit sehr viel wieder zurückkomme.
Zu einer innerlichen Zufriedenheit, so Kretschmer weiter, gehörten aber auch religiöse Werte, und der Pädagoge ermunterte die Auszubildenden, sich Gedanken über die Ansichten von Prominenten über Leben und Gott zu machen ? Überlegungen, die über den Lebenskonsum hinausgehen würden.

Abschließend ermunterte Kretschmer die Schülerinnen und Schüler, im eigenen Leben auch die Religion zu spüren, da sie dem Menschen Halt und Richtung gebe. Mit Hilfe von Fragebögen und Klebepunkten setzten sich die Klassen dann mit den Aussagen der weit über 100 "Promis" aus den Bereichen Kino und Fernsehen, Politik, Wirtschaft, Sport, Musik, Journalismus, Literatur, Kunst und Wissenschaft auseinander.

Die Bandbreite war sehr gefühlvoll ausgewählt worden und reichte von Lionel Messi über Magdalena Neuner, Ulrich Wickert, Günther Jauch, Barack Obama bis zu Claus Hipp, Alice Cooper oder Eckard von Hirschhausen.

Vielfältiger Eindruck

Dadurch bekamen die Schüler einen vielfältigen Eindruck von der wieder zunehmenden Bedeutung der Religion und christlichen Werten in den verschiedenen Bereichen des Lebens.
Das persönliche Glaubenszeugnis bekannter Menschen forcierte den Kontakt mit dem christlichen Glauben und bot für die jungen Menschen auch die Möglichkeit, den einen oder anderen Gedanken mit nach Hause in das eigene Leben zu übernehmen.

So bezeichnete Meistertrainer Jürgen Klopp seinen Glauben an Gott als Fixstern und treuen Begleiter, der ihm auch die nötige Lockerheit gebe, um mit einem Lächeln durch das Leben zu gehen.
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