06.09.2014 - 00:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

"Circus Voyage" gastiert vom 11. bis 14. September Riesen-Show am Wasserbecken

Er erfuhr seine Ausbildung in allen Sparten der Tier-Kunst im elterlichen Betrieb. Nach vielen Jahren, in denen sich der Zirkus zum seriösen Unternehmen entwickelt hat, beschlossen Direktor Alois Spindler und seine Frau Diana, sich 1998 selbstständig zu machen. Schon bald hieß es zum ersten Mal "Bon Voyage im Circus Voyage".

Flusspferd "Jedi" fühlt sich offensichtlich wohl in seinem Becken. Ab Donnerstag kann es am Dultplatz besucht werden. Bild: hfz
von Autor ELRProfil

Das Unternehmen gastiert am nächsten Wochenende in Sulzbach-Rosenberg: ein Zirkus, der sich durch ein junges und innovatives Team internationaler Spitzenartisten, Tierlehrer und Clowns innerhalb weniger Jahre in die "Top Ten" der deutschen Betriebe katapultiert hat. Hautnah und von Anfang an kann man dabei sein. Bereits beim Aufbau sind Zuschauer willkommen und eingeladen zu beobachten, wie binnen kürzester Zeit die kleine Zirkusstadt entsteht. Zu allererst werden die Stallungen errichtet und die rund 80 Tiere untergebracht. Nur wenig später stehen dann auch das große Zelt und der dazugehörige Zoo.

Volles Programm

Den Beginn des ersten Tages bildet die beliebte Elefantenfütterung. Hier bietet sich die Gelegenheit, die kleine Elefantenherde, bestehend aus Malou, Mogli, Sabi und Chuppek, mit bereitgestelltem Futter, aber auch mit selbst mitgebrachtem Obst und Gemüse zu verköstigen. Der Zoo des Circus Voyage steht ebenfalls für Besucher offen - Giraffen, Kamele, Lamas und vielen andere Tiere warten.

Das Programm umfasst zwei große Teile. Im ersten wird ein 150 000 Liter fassendes Wasserbecken in der Manege aufgestellt. Die Artisten, Clowns und Tiere erzählen die Geschichte der jungen Alicia, die Neptun mit ihrer Aussage, die Menschen benötigten weder Poesie noch Fantasie, verärgert. Zur Strafe verwandelt er sie in eine Meerjungfrau. Um den Zauber zu lösen, muss Alicia mit Hilfe ihrer Freunde den Menschen Poesie, Fantasie und Spaß nahe bringen.

Reise durch die Welt

Im zweiten Teil nimmt der Zirkus die Zuschauer mit auf eine Weltreise. In Afrika stellt Alois Spindler seine Giraffen, Elefanten, das Nashorn und das Flusspferd vor. In Europa überbringen prachtvolle Friesenpferde einen Gruß aus Holland, und Andalusier zeigen ihr Temperament. Eine Kamelkarawane führt durch Asien, in Südamerika warten bereits Lamas und Alpakas. Zu guter Letzt zeigen Superstar Nico, der jüngste Biker Europas, und sein Team atemberaubende Stunts in der Motorradkugel.

Nach der Vorstellung gibt es zusätzlich ein Elefantenreiten in der Manege, an dem nicht nur die Kleinen teilnehmen können. Weiterer Höhepunkt für Kinder jeden Alters ist das Hüpfburgenland. Hier warten 14 verschiedenste Attraktionen, mit Riesenrutschen und großen Wabbelbergen. Für die Eltern gibt es einen Biergarten, der zur Pause einlädt, während der Nachwuchs spielt.

Völkerverständigung

"So hautnah wie im Zirkus sind Tiere nirgendwo sonst zu erleben; größtenteils kann man sie sogar anfassen und streicheln", erläutert der Direktor. Der Zirkus trage zur Völkerverständigung bei: Menschen unterschiedlicher Nationalität, Hautfarbe und Religion arbeiten und leben friedlich miteinander.

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