CSU-Ortsverband Sulzbach-Rosenberg schaltet mit Dr. Harald Schwartz in "Wahlkampfmodus"
B 85 als Lebenslinie des Landkreises

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
27.04.2013
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"Die CSU-Kreistagsfraktion steht voll hinter dem Ausbau der B 85", machte Hubert Jungbauer der Vorstandschaft klar. Bei deren erster Sitzung wurde zudem klar: Der frisch nominierte Direktkandidat für den Landtag, Dr. Harald Schwartz, ist schon im "Wahlkampfmodus" - und mit ihm auch die CSU Sulzbach-Rosenberg.

"Die CSU ist es, die den Wahlkreis und die Stadt Sulzbach-Rosenberg nach vorne bringt", stimmte Ortsvorsitzender Dr. Patrick Fröhlich ein. Er sagte Dr. Harald Schwartz im Wahlkampf volle Unterstützung des CSU-Ortsverbandes zu. Schwartz machte klar, dass er mit ganzer Kraft in München etwas bewegen will. "Mein Ziel ist es, die Region zu stärken und Sprachrohr der Bürger im Landtag zu sein. Dabei werde ich mich für die Stärkung des ländlichen Raums, soziale Gerechtigkeit, Mittelstand, Wirtschaft sowie Familien stark machen".

Aus dem Kreistag berichtete Kreisrat Hubert Jungbauer. Er ging dabei vor allem auf die Bedeutung der B 85 für die Region und die Stadt Sulzbach-Rosenberg ein.

"Schnell befahrbar"

"Die CSU-Kreisräte klinken sich nicht in die Reihen der Kritiker ein, die den mehrspurigen Ausbau mit Brückenbauwerken und Unterführungen als Geldverschwendung bezeichnen - im Gegenteil", erklärte Jungbauer: "Die B 85 ist die Lebenslinie des Landkreises. Sie muss für Bürger und Unternehmer schnell befahrbar sein."
Wie wichtig eine vernünftige Verkehrsanbindung für die wirtschaftliche und bevölkerungsmäßige Entwicklung einer Stadt sei, zeigten laut Geschäftsführer Stefan Frank Gemeinden wie Ursensollen oder Ebermannsdorf, wo die Bevölkerung sowie die Zahl der ansässigen Unternehmen wachse. "Und gerade weil die B 85 in Zukunft immer mehr an Bedeutung für die Region gewinnt, ist es so wichtig, dass auch die Stadt Sulzbach-Rosenberg ein Gewerbegebiet entlang dieser Bundesstraße entwickelt", ergänzte die stellvertretende Vorsitzende Nicole Selendt.

Mit der Information, dass Autofahrer zwischen Sulzbach-Rosenberg und Amberg mit dem Abschluss der dortigen Bauprojekte zunächst mal Ruhe hätten und anschließend in Richtung Pittersberg weiter gebaut werde, schloss Jungbauer.

Stellvertretender Vorsitzender Lothar Bedritzki wies darauf hin, dass man mit Dr. Patrick Fröhlich einen Sulzbach-Rosenberger Bewerber auf der Bundestagsliste habe. Er forderte auf, sich zu den Wirtschaft, Soziales und Kultur Gedanken zu machen.

Kosten bleiben gleich

Dabei bat CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Dr. Stefan Morgenschweis, bei allen Überlegungen vor allem den demografischen Wandel im Auge zu behalten. "Wenn wir das nicht berücksichtigen, stehen wir in einigen Jahren mit nur noch etwa 17 000 Einwohnern da", warnte er. "Die Menschen werden weniger, aber die Kosten für die Stadt bleiben gleich."

Stadtrat und stellvertretender Vorsitzender Christian Steger unterstrich: "Als CSU haben wie eine gute Mischung aus allen Bevölkerungsschichten, sind vor Ort verwurzelt, kennen die Sorgen und Wünsche der Bürger!"
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