DGB-Ortskartell ruft auf zum 1. Mai - 9.30 Uhr Demonstrationszug, dann Kundgebung im Rathaussaal
Motto "Gute Arbeit in Europa"

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
29.04.2013
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Europa braucht einen Kurswechsel, fordern der DGB und die Einzelgewerkschaften anlässlich des 1. Mai 2012, betonte der DGB-Ortskartellvorsitzende Wolfgang Berndt.

Das Ausblenden der Einnahmenseite solle die Millionäre davor bewahren, ebenfalls einen Beitrag zu leisten. Auf der anderen Seite treffe der Sparwahn fast ausschließlich Ausgaben für Soziales, Bildung und Infrastruktur. Wohin das führe, zeigten die deutschen Kommunen schon heute. Mit der Aufhebung der Tarifautonomie, der Aufgabe der Sozialstaatsverpflichtung und der Unterwerfung demokratischer Strukturen unter das Diktat der Finanzmärkte (wie Griechenland, Italien, Portugal und Spanien zeigten), solle die Wirtschaft wettbewerbsfähiger gemacht werden, behaupteten die Befürworter dieser unsozialen Politik. Dass dies auf dem Rücken der Arbeitnehmer, der Geringverdiener, der Arbeitslosen und der Rentner ausgetragen werde, störe dabei nicht. Die von "Merkozy" durchgesetzte Vernichtung zehntausender Arbeitsplätze in Griechenland oder Verlängerung der Arbeitszeiten per Regierungsdekret in Portugal ließen erahnen, was auch in der Bundesrepublik möglich wäre.
Um den dringend erforderlichen Kurswechsel zu erreichen, sollte deshalb der Widerstand europaweit nach dem Motto "Gute Arbeit in Europa, gerechte Löhne und soziale Sicherheit" ausgeweitet werden. Er lud ein zur Maikundgebung am Mittwoch.

Das Programm: 9.15 Uhr Standkonzert mit Fanfarenzug St. Georg am Rathaus, 9.30 Uhr Demonstrationszug Rathaus/Neustadt/Allee/Stadtturm/Rosenberger Straße/Rathaus, 10 Uhr Kundgebung im Rathaussaal, Kurzreferate Jugend und Senioren, Hauptreferat Nicole Avramidis, Gewerkschaftssekretärin IG Metall Amberg, musikalische Umrahmung Franz-Xaver Reinprecht.
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