Enorme Belastungen kommen auf die Pflegekräfte zu
Leben am Rand

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
20.04.2013
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Eine Teilnehmerin berichtete im Gespräch mit der SRZ: "Ich musste 365 Tage in Rufbereitschaft sein. Nach einiger Zeit konnte ich nur noch zwei bis drei Stunden in der Nacht schlafen durch den Dauerstress in der Arbeit. Hektischer Schichtwechsel, ein schlechtes Gewissen, ob ich auch nichts vergessen habe, die Tabletten für die Heimbewohner und vieles mehr, haben mich an den Rand meines Leistungsvermögens gebracht. Ich war ausgebrannt, hatte schon überlegt, ob ich kündigen soll. Mein Schlaf-Wach-Rhythmus war völlig gestört. Dann rebellierte auch noch mein Sohn, als jemand aus dem Pflegeheim am Telefon war. Er schrie mich an: 'Kannst du nicht endlich einmal Nein sagen?' Da stand ich kurz vor dem Burn-Out!"
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