Fabian Lenk liest aus "Schatzjäger-Reihe" vor
Auf den Flügeln der Literatur

Autor Fabian Lenk kam mit seinen "Schatzjägern" gut bei den Walter-Höllerer-Realschülern an. Bild: aks
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
26.04.2013
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In der zweiten Lesungswoche trugen die Flügel der Literatur die fünfte Klasse der Walter-Höllerer-Realschule mitten ins Herz Ägyptens und seiner reichen Kulturschätze. Dort entspinnt sich der neueste Fall der "Schatzjäger" rund um den "Raub der Mumie", den Schriftsteller Fabian Lenk im Literaturhaus Oberpfalz vorstellte.

Bevor der Gast aus Bremen jedoch seinen engagierten Vortrag begann, hieß Veranstalter und Buchhändler Ralf Volkert Raiffeisenbank-Vorstand Udo Füssel willkommen, dessen Haus auch in diesem Jahr wieder als Sponsor der Schul-Lesungsreihe mit von der Partie ist.

Spende übergeben

Von ihm war unter anderem zu erfahren, dass Banker keineswegs nur Geldscheine zählen, sondern auch den ganzen Tag geschäftlich und privat lesen. Spendenschecks werden aber auch immer gerne überreicht, diesmal an Lehrerin Johanna Groh als Vertreterin der Walter-Höllerer-Realschule. Danach hatte Fabian Lenk die Bühne für sich allein.

Wie es sich für einen gelernten Journalisten gehört, zog er seine Zuhörer mit einem knackigen Anfang und einer ausführlichen, bebilderten Präsentation seiner Recherchearbeit in den Bann der abenteuerlichen Geschichte. Deren Initialzündung wiederum stammt aus dem Nachrichtenticker der Redaktion: Ein französischer Postbote bot Haarspitzen des großen, wenn nicht gar größten ägyptischen Pharaos, Ramses II, bei Ebay zu Verkauf an.

Sinn ist: Selber lesen

Schnell war die Idee geboren, die Protagonisten der "Schatzjäger"-Reihe, Luca, Nick und Fenja, wieder einmal auf Kreuzfahrt zu schicken und bei einem Landausflug nach Kairo ins obskure Netz von Mumienräubern geraten zu lassen.

Ob sich die drei aus einer tödliche Falle befreien können, ließ Lenk als versierter Präsentator seiner Werke selbstverständlich offen: "Der Sinn einer Lesung ist, dass Ihr selber lest. Daher muss man immer an einer spannenden Stelle aufhören".

Bei der anschließenden Fragerunde stellten sich Größe, Masse und Schnelligkeit schnell als Leitfaden in Lenks Schriftstellerdasein heraus. Nicht nur das Kreuzfahrtschiff, das er zwecks Lese bestiegen hatte, beeindruckte mit gewaltiger Größe, auch die Zahl der Lesungen im Jahr (220), die Menge an pro Jahr verfassten Werken (10 bis 12) und die Dauer eines Schreibprozesses (12 Tage) untermauerten den dynamischen Gesamteindruck, den Lenk hinterließ.
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